Donnerstag, 24. Juni 2010

Betrunkener Leibarzt von Michael Jackson: Schwere Vorwürfe gegen Dr. Conrad Murray

  • Doc soll in einem Strip-Club Bier gesoffen haben
  • Hat Notärzten wichtige Informationen vorenthalten

Pünktlich zum Todestag von Michael Jackson häufen sich einmal mehr die Gerüchte um die Todesursache. Und wieder spielt dabei auch der Vater von Michael, Joe Jackson, eine große Rolle. In seiner Anklage gegen den mittlerweile berühmten Leibarzt Dr. Conrad Murray erhebt er Vorwürfe gegen den Arzt, dem keiner mehr vertraut.

Am Freitag den 25. Juni 2010 jährt sich der erste Todestag vom "King of Pop" Michael Jackson. Klar ist, dass er an einer Überdosis Propofol gestorben ist. Wie es dazu kam und die genaueren Umstände rund um diese Nacht sind jedoch noch nicht ganz geklärt. Viele Anschuldigungen in dem Zusammenhang gibt es vor allem gegen den Arzt Dr. Conrad Murray, der den Star in dieser Nacht betreut hat.

Anklage
Joe, das Oberhaupt der Familie Jackson, beschuldigt in einer 12-seitigen Anklageschrift gegen Murray, dass dieser in einem Strip-Club Bier gesoffen habe. Davon abgesehen hätte er bei Jacko auch Leiden an Michaels Gehirn-, Lungen- und anderen Körperfunktionen ausgelöst. Hervorgerufen wurden diese durch das ständige Arsenal an Spritzen und anderen Arzneimitteln, die dem Star verabreicht wurden.


Nicht nur über die Medikamentenmenge hätte der Star-Doc gelogen, er hat den Notärzten an besagtem Abend wichtige Informationen vorenthalten, die möglicherweise lebensrettend gewesen wären. Der Zeitpunkt der Propofol-Injektion ist weiter umstritten. Da das Mittel auch im Augenbereich festgestellt wurde, sei es ein "klares Indiz, dass die Dosis viele Stunden vor seinem Tod verabreicht worden sein muss", so die Klage.

24.6.2010 13:33
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