Notlandung am Innsbrucker Flughafen:
Flugzeugtriebwerk fiel kurz nach Start aus
- Alle 48 Passagiere der Maschine blieben unverletzt
- Großalarm ausgelöst: 250 Einsatzkräfte vor Ort

Ein Flugzeug des Typs Dash-8-300 hat kurz nach dem Start nach einem Problem mit einem Triebwerk am Innsbrucker Flughafen notlanden müssen. Die mit 48 Personen besetzte Maschine der AUA-Tochter Austrian Arrows war auf dem Weg auf die kroatische Insel Mali Losinj, als der Pilot über Jenbach aufgrund der technischen Schwierigkeiten umkehren musste. Er schaltete das defekte Triebwerk ab.
Die Maschine landete sicher in Innsbruck. Alle 48 Passagiere blieben unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.
Großalarm ausgelöst
Großalarm wurde durch den Zwischenfall bei den Einsatzkräften ausgelöst. Sofort wurden alle zehn Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet, die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr in Völs alarmiert. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte vor Ort, die glücklicherweise unverrichteter Dinge wieder heimfahren konnten. Techniker werden das Triebwerk untersuchen, um die Ursache für den Ausfall herauszufinden.
"Keine Gefahr für Passagiere"
"Das Flugzeug ist völlig sicher in Innsbruck gelandet, es bestand keine Gefahr für die Passagiere oder die Stadtbewohner", erklärte AUA-Sprecher Michael Braun. Kurz nach dem Start sei der Pilot über die Anzeige darüber informiert worden, dass es ein Problem mit einem der beiden Triebwerke gebe. Er habe daraufhin völlig richtig reagiert und ein oft geübtes Standardverfahren für solche Situationen eingeleitet. Einen Großalarm auszulösen sei bestimmt nicht notwendig gewesen, meinte Braun.
Der Pilot habe das betroffene Triebwerk abgestellt und den Tower entsprechend informiert, dass er zurücklanden müsse, erläuterte Braun. Das Flugzeug war auf dem Weg nach Mali Losinj, eine kroatische Insel bei Rijeka. Die Landung in Innsbruck erfolgte um 6.35 Uhr. Die Passagiere wurden in Innsbruck mit einem Frühstück versorgt und flogen um 9.02 Uhr mit einem anderen Flugzeug nach Mali Losinj.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
