Donnerstag, 24. Juni 2010

Arigona Zogaj muss Österreich verlassen:
Was sagen Österreichs Promis zur Misere?

  • VIDEO: Lauda & Co. äußern sich zu brisantem Thema
  • Freiwillig ausreisen? Promis erteilen gute Ratschläge

Es steht fest: Arigona Zogaj und ihre Mutter Nurie müssen Österreich verlassen. Das Schicksal der beiden spaltet nicht nur die politische Landschaft, sondern auch die österreichische Promi-Szene. Was halten Niki Lauda, Friedrich Stickler und Co. von der "Causa Zogaj"? Soll Arigona freiwillig das Land verlassen? Alfons Haider würde Arigona sogar heiraten. NEWS.at fragte nach.

Niki Lauda vertritt einen klaren Standpunkt. Seiner Meinung nach sollte die Familie die Entscheidung des obersten Gerichtshofs akzeptieren, um später "einen neuen Weg zu versuchen". Er rät Arigona, "so schnell wie möglich nach Hause zu fahren, um kein weiteres Öl ins Feuer zu schütten" und danach auf "ganz legalem Wege" nach Österreich zurückzukehren. Dann hätte sie seiner Meinung nach alle Sympathien auf ihrer Seite.

Alfons Haider würde helfend einspringen. In der ATV-Diskussion "Am Punkt" bot er an: "Wenn ich wüsste, dass es ihr helfen würde, dann würde ich Arigona auch heiraten. Das wäre dann aber keine Scheinehe, sondern das wäre aus Liebe und aus ganzem Herzen und mit voller Überzeugung. Das würde ich auch wirklich tun."

Für Ex-ÖFB-Boss Friedrich Stickler ist das Thema "innerlich schon so abgespielt", dass er sich "wirklich nicht mehr darum kümmern" möchte. Für ihn ist die Sache zu sehr zugespitzt auf ein "junges, hübsches Mädchen". "Ich frage mich, wenn das ein kleiner hässlicher dunkler Junge wäre, ob dann auch so viele traurig wären", so Stickler. Ministerin Bures fragt sich wiederum, ob Arigona in gewisser Weise nicht schon ein "Spielball der Familie" geworden ist.

Das hält Österreichs Prominenz von der brisanten Causa rund um Arigona Zogaj:








(red)

24.6.2010 12:40