6 Mio. Euro für Ex-Hypo-Vorstand Kircher:
Zusatzhonorare von über fünf Millionen Euro
- NEWS: Monatliches Bruttoeinkommen von 31.000
- Kircher klagt aus prozessökonomischen Gründen

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Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass der frühere Vorstand der Hypo Alpe Adria, Josef Kircher, nach seinem Ausscheiden als Vorstand im Jahr 2008 einen knapp sechs Millionen Euro schweren Beratervertrag von der Bank bekommen hat.
Aus NEWS vorliegenden Teilen des Ermittlungsaktes geht hervor, dass Kircher während der Laufzeit des Vertrages monatlich brutto 31.999,99 Euro erhielt. Zudem wurden Ende 2008 "Zusatzhonorare" über 638.369,10 Euro gezahlt.
Kirchers Firma K7 Invest legte im Juni 2009 eine weitere Rechnung über Zusatzhonorare in Höhe von 5.137.898,94 Euro.
Die Bank will diese Rechnung nicht bezahlen, Kircher hat vorerst aus prozessökonomischen Gründen 65.620,84 Euro eingeklagt, wodurch er sich die Tür für die restlichen fünf Millionen Euro offen hält.
Bei den Ermittlungen trat nun zu Tage, dass die exorbitanten Prämienzahlung auf der Auflösung von Wertberichtungen basieren. Kircher wurde zugesagt, dass er in dem Fall, dass er wertberichtigte Kredite wieder hereinholt, 10 % der aufgelösten Wertberichtigung als Prämie erhält. Bei den Erhebungen zeigte sich nun jedoch, dass die Auflösung dieser Wertberichtigungen aufklärungswürdig und die dadurch ausgelösten Prämienforderungen zweifelhaft erscheinen.
Beispielsweise wurde eine Wertberichtigung über zehn Millionen Euro einzig durch eine Neuberechnung einer Bürgschaft aufgelöst, wodurch Kircher eine Prämie von einer Million Euro zustand. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.
Alles über Kirchers Beratervertrag und seine Zusatzhonorare lesen Sie im aktuellen NEWS 24/19!
