Das Pentagon gesteht endlich: Afghanistan
quillt vor kostbaren Rohstoffen nur so über
- Bericht sieht Land als "Saudi-Arabien für Lithium"
- Milliardenschwere Minerallager im Land entdeckt

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Wegen Kritik an seinen Afghanistan-Äußerungen
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Neun Jahre Krieg, Zehntausende Tote und kein Ende in Sicht: Afghanistan ist längst zum Alptraum der USA geworden. Immer mehr Menschen fordern den Abzug der internationalen Truppen aus dem umkämpften Land am Hindukusch. Doch das könnte Wunschdenken bleiben. Denn Unternehmen und Regierungen wissen dank eines neuen Berichts: Afghanistans Rohstoffreichtum sprengt tatsächlich alle Grenzen.
Nach einem Bericht der "New York Times" sitzen die Afghanen auf Mineralien im Wert von einer Billion Dollar (825 Mrd. Euro) - weit mehr als bisher angenommen und genug, um die Wirtschaft des geschundenen Landes komplett instandzusetzen.
In einem internen Pentagon-Papier werde Afghanistan als das "Saudi-Arabien für Lithium" bezeichnet. Neben dem für die Computer-und Handyindustrie wichtigen Lithium gebe es riesige Vorräte an Eisen, Kupfer und Gold, zitierte die Zeitung hochrangige US-Regierungsbeamte weiter.
Die Bodenschätze seien von einem kleineren Team aus Pentagon-Mitarbeitern und Geologen entdeckt worden. Der afghanische Präsident Karsai sei kürzlich informiert worden. Der für die Region zuständige US-General Petraeus sprach in einem Interview am Wochenende von "atemraubenden Möglichkeiten". Was die Ausbeutung angehe, gebe es allerdings noch viele Fragenzeichen.
(apa/red)
