Kein Urlaub ohne das geliebte Haustier - worauf man bei der Planung achten muss
- Die wichtigsten Infos zur Ein- und Ausreise mit Tier
- Was im Reisegepäck für Bello nicht fehlen darf

·NEWS: Tierisch süße Urlaubssouvenirs
Einreisebestimmungen für
Tiere aus dem Ausland
·Tipps für ihr Tier: Stressfrei in die Ferien
NEWS-Tierwelt: Urlaub mit dem besten Freund
·Erstes Luxushotel
für Hunde in Bayern
Verwöhnparadies für
vierbeinige Gäste eröffnet
Immer mehr Hundehalter wollen auch im Urlaub nicht auf ihren Liebling verzichten. Ohne den Vierbeiner geht es nicht ist ja klar, er gehört schließlich zur Familie. Doch die Voraussetzungen, mit dem Tier zu verreisen, sind je nach Zielland unterschiedlich. Deshalb sollten Destination, Anreise und Aufenthalt auch auf das Wohl des Vierbeiners abgestimmt und so der Reisestress so gering wie möglich gehalten werden. Andernfalls empfiehlt es sich, den Vierbeiner doch besser bei guter und verlässlicher Betreuung in seiner gewohnten Umgebung zu lassen. Folgende Details sollten bei der Reiseplanung unbedingt berücksichtigt werden:
Einreisebestimmungen
Es ist überaus wichtig, sich zeitgerecht über die Einreisebestimmungen seines Reiseziels, aber auch über mögliche Rückreisebestimmungen nach Österreich zu erkundigen. Denn die Regelungen variieren nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb Europas. Grundsätzlich muss man in der Europäischen Union einen Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung vorweisen können. Dieser wird vom Tierarzt ausgestellt. Darüber hinaus müssen die Tiere mit einem elektronischen Mikrochip gekennzeichnet sein. Dieser wird vom Tierarzt eingesetzt und ist seit 1. Jänner 2010 für alle Hunde Pflicht. Bei Jungtieren bis zwölf Wochen wird, sofern die Einreise überhaupt gestattet ist, meist noch ein amtstierärztliches Zeugnis verlangt. Unter www.tierschutzinwien.at findet man alle Bestimmungen und Sonderregelungen der gängigsten Reiseziele.
Transportmittel
Auch von der Art des Transportmittels sollte man abhängig machen, ob es wirklich sinnvoll ist, den Vierbeiner mitzunehmen. Flugreisen etwa bedeuten großen Stress für die Tiere. Je nach Airline dürfen Vierbeiner bis zu sechs oder acht Kilo, inklusive Transportbox (vorgeschriebene Maße), mit in die Passagierkabine genommen werden. Ansonsten werden sie im Frachtraum untergebracht, wo man während der gesamten Flugzeit keine Möglichkeit hat, sein Tier zu sehen.
Reiseapotheke
Ein auf die Verträglichkeit des Hundes abgestimmtes Notfallset sollte vorab unbedingt mit dem Tierarzt abgesprochen werden, rät Elisabeth Zulehner von der Tierklinik Döbling. Dieses sollte ein Mittel gegen Durchfall und Erbrechen, Probleme mit den Ohren, eine Augensalbe, ein Schmerzmittel und für entsprechende Länder eine Prophylaxe gegen Sandmücken beinhalten, so die Expertin. Auch Tiere brauchen Zeit, sich zu akklimatisieren. Sollten Beschwerden aber nach zwei Tagen nicht vorüber sein, gilt es, den nächsten Tierarzt aufzusuchen.
Reise-Checkliste: Was im Urlaub mit dem Vierbeiner nicht fehlen darf
■ Reisepapiere. Heimtierausweis mit aktueller Tollwutimpfung und gegebenenfalls ein amtstierärztliches Zeugnis (bei Jungtieren).
■ Versicherung Für den Notfall sollte man die Versicherungsdetails (in Wien ist die Hundeversicherung Pflicht) dabeihaben.
■ Adresskapsel/Täschchen Diese mit den Kontaktdaten (Urlaubsadresse, Telefonnummer) am Halsband des Tieres befestigen.
■ Reiseapotheke Sollte vorab mit dem Tierarzt abgesprochen worden sein und die wichtigsten Medikamente enthalten.
■ Transportbox Sie sorgt für eine sichere Anreise, ob im Auto, Zug oder Flugzeug (fixe Maße!), und bietet dem Tier Rückzug.
■ Zeckenzange Den Hund nach dem Spaziergang auf Zecken absuchen und diese gegebenenfalls mit der Zange entfernen.
■ Wasserspender Damit der Hund unterwegs jederzeit Wasser trinken kann und bei Überhitzung etwas gekühlt werden kann.
■ Leine/Halsband/Maulkorb Diese in doppelter Ausführung mitnehmen, für den Fall, dass etwas kaputt oder verloren geht.
■ Sonnenschutz Auch Hunde können einen Sonnenbrand bekommen, daher ist ein entsprechender Schutz notwendig.
■ Zum Wohlfühlen Korb, Decke, Lieblingsspielzeug, gewohntes Futter und Leckerlis für zwischendurch sollten nicht fehlen.
Isabel Finsterwalder
Bei Fragen schicken Sie ein Mail an Tierweltexpertin Isabel Finsterwalder unter tierwelt@news.at
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