Fans wollen Kaita an den Kragen: Über
1.000 Drohungen per E-Mail an Nigerianer
- Regierung und Fifa wurden inzwischen eingeschaltet
- "Gott alleine entscheidet, wer lebt und wer stirbt"

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Nach den Morddrohungen gegen Sani Kaita hat der nigerianische Fußballverband die FIFA und die Regierung des Landes eingeschaltet. "Er hat mehr als 1.000 Drohungen an seine Mail-Adresse bekommen, daher nehmen wird es nicht leicht", erklärte Pressesprecher Idah Peterside. "Wir haben mit dem nigerianischen Sportminister gesprochen, um ihn über die Lage zu informieren. Und wir haben auch der FIFA geschrieben, um sie zu unterrichten."
Kaita hatte nach seinem Platzverweis bei der 1:2-Niederlage gegen Griechenland bereits am Samstag Drohungen erhalten. Er mache sich deshalb aber keine Sorgen, hatte der 24-Jährige am Samstag in einem Telefongespräch mit der Nachrichtenagentur dpa versichert: "Ich mache mir keine Sorgen. Ich bin Moslem, und nur Gott entscheidet über Leben und Tod."
Peterside sagte weiter, dass der Minister und andere nigerianische Offizielle enttäuscht seien über die Situation. "Dass Menschen sein Leben bedrohen, ist erschreckend und enttäuschend", kommentierte der Sprecher. Über Kaita sagte er: "Er ist schockiert, aber bekommt von den Mitspielern und den Verbandsfunktionären Unterstützung."
Kaita, der sein Geld beim russischen Verein Alania Wladikawkas verdient, hatte am Donnerstag bei der Niederlage der Afrikaner gegen die Griechen die Rote Karte gesehen. Referee Oscar Ruiz (Kolumbien) bestrafte in der 33. Minute eine versuchte Tätlichkeit gegen den Sieg-Torschützen Vasilios Torosidis. Die bis dahin führenden Nigerianer verloren danach 1:2.
(apa/red)


















