"Hurensohn"-Affäre: Anelka fliegt nach Beleidigung von Domenech aus WM-Team
- Chelsea-Stürmer wird in Kürze Südafrika verlassen
- Gallas zeigt einem Journalisten den Mittelfinger

·Frankreich steht vor dem frühen WM-Aus
Nach Niederlage gegen Mexiko droht Blamage
·Die "Grande Nation" gibt es nicht mehr
Fußballerische Bankrott-
Erklärung der Franzosen
Frankreichs Stürmer Nicolas Anelka ist wegen der Beleidigung von Teamchef Domenech aus dem WM-Team des Vizeweltmeisters ausgeschlossen worden. Der Chelsea-Stürmer nahm bereits am Samstag nicht mehr am Training der Franzosen teil, er wird Südafrika am Sonntag Richtung Heimat verlassen. Anelka soll den Coach während der Pause im Spiel gegen Mexiko u.a. als "schmutzigen Hurensohn" beschimpft haben.
Laut "L'Equipe" ging Domenech beim Halbzeit-Stand von 0:0 in der Pause auf Anelka zu und gab ihm die taktische Anweisung, nicht zu weit vorne stehen zu bleiben. Daraufhin habe Anelka seinen Trainer beleidigt und neben "Hurensohn" noch andere schlimme Dinge gesagt, worauf ihm Domenech entgegnet habe: "Okay, du gehst raus." In der zweiten Halbzeit spielte Andre-Pierre Gignac anstatt dem Chelsea-Stürmer.
Anelka sei aber nicht der einzige Franzose gewesen, der sich völlig daneben benommen habe, so "L'Equipe". William Gallas, der schon vor WM-Beginn mitgeteilt hatte, dass er gegenüber den Medien kein Wort sagen würde, zeigte einem Journalisten des Fernsehsenders TF1 den Mittelfinger, als dieser ihm das Mikrofon hinhielt. (apa/red)


















