BP-Schiff pumpt wieder Öl ab: Betrieb
wegen technischer Panne unterbrochen
- Defekt an der Brandschutzvorrichtung behoben
- Bis zu 18.000 Barrel täglich aus Bohrloch gepumpt

·Öl könnte noch vier Jahre lang sprudeln
"Kopfwäsche" für BP-Chef
vor dem US-Kongress
·Obama spricht Menschen Mut zu
Region werde besser dastehen als vor Ölpest
·Ölpest kostet BP bisher 1,6 Mrd. Dollar
Präsident Obama steht unter Handlungsdruck
·Ölpest - Am 20. April beginnt das Unglück
Eine Chronologie der schrecklichen Katastrophe
·Ölpest viel schlimmer
als bisher gedacht
Bis zu 6,4 Mio. Liter Öl sprudeln täglich ins Meer
·Bereits 70 Personen
in Louisiana erkrankt
Ölpest: Skurrile Wette - BP-Aktie bricht weiter ein
·Livestream vom Grund des Meeres
Bereits hunderte Millionen
Liter Öl ins Meer geströmt
Der Energiekonzern BP hat nach eigenen Angaben das Abpumpen von Öl aus dem leckgeschlagenen Bohrloch im Golf von Mexiko wieder aufgenommen, das wegen einer Panne unterbrochen worden war. Die "Discoverer Enterprise" hatte den Betrieb zuvor eingestellt, da ein Teil der Brandschutzeinrichtung verstopft war. Nachdem diese gereinigt worden war, entschieden die Experten, auch noch ein schweres Unwetter abzuwarten, um keinen Blitzeinschlag zu riskieren.
Das Schiff pumpt bis zu 18.000 Barrel täglich aus dem lecken Bohrloch, wie BP mitteilte. Das Abpumpen des Öls erfolgt über eine Art Trichter, der über die gekappte Steigleitung in 1500 Metern Tiefe unter dem Meeresspiegel gestülpt worden war.
Aus der Quelle sprudeln seit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" am 20. April und ihrem zwei Tage darauffolgenden Untergang Millionen Liter von Rohöl. Die Ökosysteme im Küstengebiet von mehreren US-Bundesstaaten und die Fischereiindustrie haben bereits schweren Schaden genommen. BP wird wegen des Umgangs mit der größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA massiv kritisiert.
(apa/red)
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