Drogenkrieg in Mexiko eskaliert erneut:
Mehr als 40 Menschen an einem Tag getötet
- 28 Häftlinge und zwölf Polizisten umgekommen
- Fast 23.000 Todesopfer in den letzten drei Jahren

·Bande erschießt 19 Menschen in Klinik
Mexiko: Rund 30 Männer verüben tödliche Attacke
Beim Kampf zwischen Banden im mexikanischen Drogenkrieg wurden an nur einem Tag 43 Menschen getötet, darunter 28 Häftlinge eines Gefängnisses. An den Auseinandersetzungen in der Haftanstalt der Stadt Mazatlan im Nordwesten war die berüchtigte Bande von Kartellchef Joaquin Guzman, alias "El Chapo", beteiligt, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Sinaloa mit. Guzman ist der von den USA meistgesuchte Drogenboss in Mexiko.
In der Stadt Zitacuaro im Westen Mexikos wurden zwölf Polizisten in einem Hinterhalt erschossen. Die Beamten waren auf dem Weg in die Hauptstadt Mexiko-City, als sie angegriffen wurden, berichtete das Ministerium für öffentliche Sicherheit im Bundesstaat Michoacan. Auch mehrere der Angreifer wurden demnach getötet, die Armee habe die Verfolgung der übrigen aufgenommen. Die Polizei stellte zunächst keinen Zusammenhang mit Drogenkriminalität her.
In Mexiko tobt ein Krieg rivalisierender Drogenbanden um Schmuggelrouten in die USA. Obwohl im ganzen Land 50.000 Soldaten im Einsatz sind, wurden bei den Kämpfen in den vergangenen dreieinhalb Jahren fast 23.000 Menschen getötet.
(apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Caritas-Konferenz13:25
Eine Milliarde hungertSituation ist wegen Dürre und Nahrungsmangel in Afrika am schlimmmsten
