Israel fordert Stopp der Gaza-Hilfsflotte:
Verbindung zu Hisbollah-Gruppe vermutet
- Brief an UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon geschickt
- Shalev: Israel wird Schiffe mit allen Mitteln aufhalten

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Israel hat den Libanon und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, die Entsendung einer weiteren Hilfsflottille für den Gazastreifen zu verhindern. Die israelische UNO-Botschafterin Gabriela Shalev schrieb in einem Brief an UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, Israel behalte sich das Recht vor, die Schiffe mit allen notwendigen Mitteln zu stoppen.
Der Versuch der Organisation, vom Libanon aus den Gazastreifen zu erreichen, könne die Spannungen verschärfen, schrieb Shalev weiter. Die genauen Absichten der Aktivisten seien unklar. So seien sie in den Medien mit den Worten zitiert worden, sie wollten Märtyrer werden.
UNO-Botschafterin: Waffenschmuggel befürchtet
Die UNO-Botschafterin verwies auf eine mögliche Verbindung zwischen den Organisatoren und der Hisbollah-Gruppe im Libanon. "Israel kann die Möglichkeit nicht ausschließen, dass Terroristen oder Waffen auf den Schiffen geschmuggelt werden", schrieb sie.
Angesichts dieser Umstände forderte Israel die libanesische Regierung auf, Verantwortung zu zeigen und ein Auslaufen der Schiffe zu verhindern. Auch die internationale Gemeinschaft müsse ihren Einfluss geltend machen. Israel hatte angekündigt, die Blockade des Gazastreifens teilweise lockern zu wollen, nicht jedoch die Seeblockade.
(apa/red)
