Verzweifelte Suche nach 35-jähriger Frau:
Regenjacke im Hochwasser-Bach gefunden
- Niederösterreich: Hund der Frau bei Brücke entdeckt
- Großangelegte Suchaktion blieb bisher ohne Erfolg

Die Suchaktion nach einer vermissten Frau aus Edlitz (Bezirk Neunkirchen) ist weiterhin im Gang. Nach Angaben des NÖ Landesfeuerwehrkommandos standen neun Feuerwehren mit 120 Mitgliedern im Einsatz. Die 35-Jährige dürfte Mittwochmittag in den Hochwasser führenden Edlitzbach gestürzt sein, am Abend wurde ihre Regenjacke im Wasser gefunden.
Donnerstagnachmittag wurden laut Franz Resperger, Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos, zwei Kajaks mit Hobbysportlern zu Wasser gelassen, die auf einer Gesamtlänge von 30 Kilometer den Edlitzbach, die Pitten und die Schwarza abfahren sollten. Parallel dazu patrouillierten nach wie vor 120 Feuerwehrleute entlang der Uferböschungen. Die Suche sollte wie schon am Vortag bis zum Einbruch der Dunkelheit andauern. Vorübergehend war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Die Suchaktion wurde laut Feuerwehr dadurch erschwert, dass in den drei Bächen eine Fließgeschwindigkeit von 13 Kubikmeter Wasser pro Sekunde herrschte. Am Unglückstag waren es sogar 40 Kubikmeter. Deshalb könnten auch keine Rettungszillen der Feuerwehr eingesetzt werden. Kajaks seien wesentlich wendiger und leichter steuerbar.
Der Lebensgefährte der vermissten Frau wurde im Feuerwehrhaus von einem Kriseninterventionsteam betreut. Er ist selbst Mitglied der FF-Edlitz.
(apa/red)
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