ÖVP-Rebellin Beatrix Karl im Interview mit NEWS: "Gegenwind muss man aushalten"
- Wissenschaftsministerin hält an Schulplänen fest
- Zu parteiinterner Kritik: "Will nicht nur abnicken"

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Ministerin wünscht
sich Studiengebühren
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ÖVP-Bildungspolitik
"Neue Aufstiegsschulen"
statt der Hauptschulen
In einem Interview in der morgen erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS äußert sich Wissenschaftsministerin Karl zur Kritik aus der eigenen Partei an ihrem Vorschlag des "Gymnasiums für alle". "In der Politik muss man Gegenwind aushalten. Man muss auch seine Meinung sagen dürfen. Ich wäre nicht in die Politik gegangen, wenn man von mir erwartet hätte, dass ich alles abnicke und durchwinke. Wenn ich von etwas überzeugt bin, kämpfe ich."
Karl soll bis zu Herbst das Bildungspaket der ÖVP koordinieren. Dafür sei das jüngst vorgestellte Bildungspapier des ÖAAB eine Grundlage, aber auch andere Ideen etwa aus Industriellenvereinigung und Wirtschaftsbund. Weiters will Karl mit der SPÖ ein umfassendes Bildungspaket erarbeiten, das "vom Kindergarten bis zu den Unis und zum lebensbegleitenden Lernen reicht. Da müssen beide Seiten die ideologischen Scheuklappen ablegen."
Angesprochen auf Gerüchte in der ÖVP, wonach Karl wegen ihres konfrontativen Kurses in Schul- und Uni-Fragen eine Ablösekandidatin sei, meint sie: "Es ist nicht mein Ziel, die längstdienende Ministerin zu sein. Sondern ich will mich Herausforderungen stellen."
Das vollständige Interview mit Beatrix Karl lesen Sie im NEWS 23/10!
