Der nächste Ausfall: Auch Portugal-Star
Nani fällt für Fußball-WM in Südafrika aus
- Verletzte sich bei akrobatischem Schussversuch
- Portugiesen bangen außerdem um Abwehrchef Pepe

·Drogba kehrt ins Teamcamp zurück
"Seine Genesung ist extrem ermutigend"
·Südkorea hofft auf Einsatz seines Stars
Bester aktiver Torschütze
laboriert an Verletzung
·Robben hat WM noch nicht abgeschrieben
Niederländer verspricht:
"Werde alles versuchen"
Die Liste prominenter Ausfälle für die WM in Südafrika wird immer länger. Nach dem Deutschen Michael Ballack, Ghanas Michael Essien oder Englands Rio Ferdinand hat es nun Flügelspieler Nani von Manchester United erwischt. Der 23-Jährige fehlt Portugal aufgrund einer Schulterverletzung, die er sich vor der Abreise nach Südafrika bei einem akrobatischen Schussversuch im Training zugezogen hatte.
"Nach ausgiebigen Tests haben wir festgestellt, dass er nicht fit genug für eine WM-Teilnahme ist", schrieb der Verband in einer Stellungnahme. Auf dem Flug nach Südafrika hatte sich Nani noch zuversichtlich gezeigt. Der Offensivspieler hatte nach dem Abgang seines Landsmannes Cristiano Ronaldo in der abgelaufenen Saison bei United den Durchbruch geschafft. Der Jungstar hatte sich vor allem in der zweiten Saisonhälfte in Topform präsentiert.
Bei seiner Einlage im Training in Lissabon war Nani auf die linke Schulter gefallen und dürfte sich dabei eine schwerere Verletzung zugezogen haben. Teamchef Carlos Queiroz berief an seiner Stelle Mittelfeldspieler Ruben Amorim von Benfica Lissabon ins WM-Aufgebot. Die Portugiesen starten am 15. Juni in Port Elizabeth gegen die Elfenbeinküste in die Endrunde. Weitere Gegner in Gruppe G sind Außenseiter Nordkorea und Rekordweltmeister Brasilien.
Herber Verlust
Portugals hochkarätiger Offensive fehlt mit Nani nun eine ihrer gefährlichsten Waffen. In bisher 36 Länderspielen hat er sieben Tore erzielt, zuletzt eines vor einer Woche im Test gegen Kamerun (3:1). Mit dem ein Jahr älteren Ronaldo hätte Nani ein dynamisches Duo auf den Flügeln bilden sollen. Sorgen bereitet Teamchef Queiroz außerdem der Gesundheitszustand von Abwehrchef Pepe. Der 27-Jährige von Real Madrid hat wegen einer Knieverletzung seit Dezember kein Spiel bestritten, steht aber im 23-Mann-Kader.
(apa/red)


















