Shakira, Alicia Keys und Co. eröffnen die WM: Großes Auftakt-Spektakel in Soweto
- 30.000 Besucher bei Mix aus Musik, Tanz und Show
- Auch prominente Fußballer sollen im Publikum sitzen
·Südafrikas Filmszene in Aufbruchstimmung
Oscar-Film, Goldener Bär
und Stars wie Theron
·Multimedia-Container lädt zu Afrika-Reise
Ausstellung zeigt WM- Kontinent einmal anders
·Von Miriam Makeba bis zu Dear Reader
Südafrika verfügt über vielfältige Musikszene
WM-Premiere in Afrika: Erstmals wird es im Vorfeld einer Fußball-Weltmeisterschaft ein rauschendes Auftakt-Konzert geben. Im Orlando-Stadion in Soweto ist die Bühne bereitet, letzte Proben verliefen zufriedenstellend. "Für uns ist der Countdown abgelaufen und die Warterei hat endlich ein Ende: Die WM ist da!", sagte der Sprecher des Nationalen Organisationskomitees, Rich Mkhondo.
Das WM-Gastgeberland will die Welt mit einer farbenfrohen Show auf die erste WM des Kontinents einstimmen. Im ausverkauften Stadion werden auch prominente Fußballer sitzen, erklärte Mkhondo, ohne Namen zu nennen.
Afrikanisch inspiriertes Spektakel
Das weltweit in Millionen Haushalte übertragene Spektakel ist sehr afrikanisch inspiriert. Von der Sahara-Wüste bis zum Soweto-Township reicht die geografische Bandbreite. Während Musiker wie Hugh Masekela zu Südafrikas lebenden Jazz-Legenden zählen, präsentieren Künstler wie Lira oder die sympathische Kapstädter Formation "Freshly Ground" eher die zeitgenössische Musik vom Kap. Sie hat gemeinsam mit dem internationalen Superstar Shakira den offiziellen WM-Song "Waka Waka" aufgenommen. Am Dienstagabend hatten sie ihn in einer Weltpremiere als erstes 3D-Musikvideo vorgestellt.
Rundes Programm
Schmusebarde R.Kelly dagegen soll seinen WM-Titelsong "Sign of victory" präsentieren. Alicia Keys und John Legend sind weitere Stars des Konzerts, zu dem 30.000 Menschen erwartet werden. Die aus Benin stammende Sängerin Angelique Kidjo soll gemeinsam mit Gruppen und Künstlern wie den Black Eyed Peas, den Parlotones, K'naan oder Vusi Mahlasela ebenfalls Akzente setzen. Der Soweto Gospel Chor rundet das Programm mit der Tuareg-Formation Tinariwen aus Mali ab.
Tanztruppen sollen verbinden
Verbindende Elemente zwischen den einzelnen Darbietungen liefern zwei 20-köpfige Tanztruppen, die unter der Choreographie von Gregory Maqoma afrikanisch inspirierte Performances einstudiert haben. Das Konzert war wegen einer angeblich zu geringen Beteiligung südafrikanischer Künstler von Boykottdrohungen begleitet. Der Vorwurf wurde von den Organisatoren aber als unbegründet zurückgewiesen. "Dieses Konzert wird in weltweit Hunderte Millionen Haushalte übertragen und stellt eine ungewöhnliche Chance für unsere Nation dar, unser reichhaltiges kulturelles Erbe zu demonstrieren", erklärte Johannesburgs Bürgermeister Amos Masondo.
(apa/red)


















