Die Welt setzt auf die "Selecao": Umfrage sieht Brasilien als den großen WM-Favoriten
- 34 Prozent glauben an Brasiliens sechsten WM-Titel
- Europameister Spanien und Deutsche abgeschlagen
Brasilien wird Fußballweltmeister 2010: Das glauben 34 Prozent der Teilnehmer an einer Nielsen-Onlineumfrage mit 27.000 Befragten in 55 Ländern. Dem Europameister Spanien trauen hingegen nur acht Prozent den Titel zu. Neun Prozent denken, dass Deutschland gewinnen wird, genauso viele setzen auf Argentinien und England.
Im Heimatland des fünffachen WM-Siegers Brasilien sind sogar 86 Prozent der Befragten zuversichtlich, die begehrte Trophäe nach Hause zu bringen. In Deutschland glauben laut Nielsen-Befragung nur 16 Prozent an einen Sieg der Brasilianer, in Österreich 29 Prozent und in der Schweiz 26 Prozent.
Deutschland als WM-Favorit können sich 14 Prozent der Europäer vorstellen. In Österreich tun dies 13 Prozent, in der Schweiz elf. Die Deutschen selbst glauben zu 40 Prozent an den Titel der eigenen Mannschaft.
Vom aktuellen Weltmeister Italien erwarten nur sechs Prozent der globalen Bevölkerung, dass dieser seinen Titel verteidigen kann. Frankreich bekommt von nur fünf Prozent der Befragten Unterstützung.
Brasilien hat die meisten Fußballfans
Die meisten Fußballfans sind der Umfrage zufolge in Brasilien beheimatet (69 Prozent bezeichnen sich als aktive Anhänger), Portugal (60 Prozent), Ägypten (56 Prozent), Indonesien (54 Prozent), Saudi-Arabien (54 Prozent), Spanien (53 Prozent), Venezuela (53 Prozent), Vietnam (52 Prozent), Italien (48 Prozent) und Indien (47 Prozent). In Deutschland gaben 37 Prozent der Befragten an, aktive Fans zu sein, in Österreich 31 Prozent und in der Schweiz 30 Prozent.
Auch wenn nur 31 Prozent der Österreicher angaben, Fußballfans zu sein, wollen 47 Prozent der Befragten die WM aktiv verfolgen. Höher liegt dieser Wert aber noch in der Schweiz (55 Prozent) oder in Deutschland (62 Prozent). Die weltweit höchste Intensität haben die Brasilianer (84 Prozent verfolgen die Spiele), gefolgt von Argentinien (83 Prozent), Portugal (75 Prozent), Italien (75 Prozent) und Mexiko (74 Prozent).
(apa/red)



















