Ein spätes Zeichen der Reue: Papst Benedikt
bittet Opfer von Missbrauch um Vergebung
- Will sicherstellen, "dass sowas nicht mehr vorkommt"
- Missbrauchsskandal rufe nach "Reinigung der Kirche"

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Papst Benedikt XVI. hat die Opfer der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche um Vergebung gebeten. Er werde alles tun, um Kinder künftig vor sexueller Belästigung durch Priester zu schützen, erklärte der Papst während einer Messe im Vatikan. Er bitte Gott und die Opfer um Vergebung, sagte der Papst. Der Skandal rufe nach einer "Reinigung der Kirche".
Es seien "Sünden von Priestern" ans Licht gebracht worden. "Auch wir bitten Gott und die Betroffenen um Vergebung und versprechen, das wir alles tun wollen, um sicherzustellen, dass ein solcher Missbrauch nicht wieder vorkommt", erklärte Benedikt.
Das kirchliche Priesterjahr war überschattet von der Aufdeckung Hunderter Missbrauchsfälle und der zögerlichen Reaktion des Vatikans auf die Vorwürfe. Nach anfänglichem Schweigen hatte Benedikt im Mai auf dem Weg zu einem Besuch in Portugal eingeräumt, dass "die Sünde in der Kirche selbst existiert". Aus den Reihen des Vatikans hatte es zunächst geheißen, die Medien und antikatholische Lobbygruppen seien für den Skandal verantwortlich. (apa/red)
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