Dienstag, 8. Juni 2010

Gaga von Schwulen und Lesben geehrt: GLAAD-Award für die exzentrische Lady

  • Für heiße Lesben-Kuss-Szene in Clip zu "Telephone"
  • Awards für "Precious"-Regisseur und Cybill Sheperd

Lady Gaga hat bei den GLAAD-Awards (Gay & Lesbian Alliance Against Defamation) den Preis als "Outstanding Music Artist" gewonnen. Die schrille Sängerin wurde bei der 21. Auflage der Show in San Francisco für ihre Musik und auch für ihr Engagement für Homosexuelle aufgrund einer Szene in einem Musikvideo geehrt.

Gaga, die Exzentrikerin, legte in ihrem Clip zu "Telephone" einen heißen lesbischen Kuss hin – und wurde dafür prompt ausgezeichnet. Und zwar mit einem GLAAD-Award. Dabei hat sie ihren Freund, den US-Sänger Adam Lambert, ausgestochen und verweis auch Brandi Carlile, The Gossip und Otep auf die Plätze.

"Precious"-Regisseur geehrt
Ein weiterer Award ging an Lee Daniels, den schwulen Regisseur des Oscar-Films "Precious – Das Leben ist kostbar". Er verriet bei der Verleihung, dass ihm seine Homosexualität seit der Jugend große Probleme bereitete. "Ich komme aus einer Welt, in der ich täglich geschlagen wurde, weil ich schwul war. Ich habe Schläge bekommen und wollte mich umbringen", so der Filmemacher laut gala.de.

Award für Cybill
Ebenfalls ausgezeichnet wurde Sitcom-Star Cybill Sheperd. Sie bekam den Golden Gate Award für ihre Darstellung der lesbischen Phyllis Kroll in der US-Serie "The L-Word". Überreicht bekam sie die Trophäe von ihren beiden Töchtern.

Die GLAAD-Awards gingen an:

Outstanding Music Artist - Lady Gaga

Golden Gate Award - Cybill Shepherd

Davidson/Valentini Award - Lee Daniels

Outstanding Documentary - 'Ask Not'

Outstanding Digital Journalism - 'The Stonewall Riots: 40 Years Later'

San Francisco Local Hero Award - Robert Hanson

8.6.2010 12:05

Kino

Men in Black 3

Komödie, Science Fiction - USA, 2012

Regie: Barry Sonnenfeld

Mit: Will Smith, Josh Brolin, Tommy Lee Jones, Alice Eve, Emma Thompson

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