Droht nächstes Blutbad vor Gaza-Streifen?
Iran will Schiffe mit Militäreskorte schicken
- Hilfslieferungen sollen Ende dieser Woche beginnen
- Ahamdinejad schimpft: "Schwäche und Wahnsinn"
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Gaza: Aktivisten warten auf ihre Abschiebung
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fährt Richtung Gaza
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·Ban: "Unhaltbar
und unmoralisch"
UN-Generalsekretär will Ende der Gaza-Blockade
·Israel lässt alle
Gaza-Aktivisten frei
Erste Hilfsgüter der Flotte erreichen Gazastreifen
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Israel schweren Rüffel
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Droht das nächste Blutbad vor dem Gaza-Streifen? Ungeachtet der israelischen Gaza-Blockade will der iranische Rote Halbmond zwei Schiffe mit Helfern und Hilfsgütern, in das palästinensische Gebiet schicken. Die Schiffe würden Ende der Woche auslaufen, sagte der internationale Leiter des iranischen Roten Halbmondes, Abdolrauf Adibzadeh, nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA in Teheran. Eines der Schiffe werde Spenden der iranischen Bevölkerung, vor allem Medikamente und Nahrungsmittel, transportieren, das andere Helfer. Freiwillige, die im Gazastreifen "dem unterdrückten Volk des besetzten Palästina" helfen wollten.
Die paramilitärischen iranischen Revolutionsgarden (Pasdaran) stünden bereit, die Flottille zu eskortieren, hieß es in Teheran. Es sei die Pflicht des Iran, die unterdrückten und unschuldigen Menschen von Gaza zu verteidigen. Israelische Elitesoldaten hatten am 31. Mai eine Flottille mit Hilfsgütern in internationalen Gewässern angegriffen und neun türkische Palästina-Aktivisten erschossen.
Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hatte die israelische Kommandoaktion als Zeichen von "Schwäche und Wahnsinn" verurteilt.
(apa/red)
