Donnerstag, 10. Juni 2010

Deutschkurs ist des Migranten erste Pflicht:
Fekter beharrt auf ihrem Integrationsplan

  • Deutschkurs vor Einreise "emanzipatorischer Schritt"
  • Innenministerin will Migrantinnen "sprachverpflichten"

Innenministerin Fekter hat ihren Plan, Zuwanderern schon vor ihrer Reise nach Österreich Deutschkenntnisse abzuverlangen, abermals verteidigt und diesen als "emanzipatorischen Schritt" angepriesen. Bei ihrer Rede anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des Österreichischen Integrationsfonds meinte sie, gerade Frauen hätten so bessere Chancen auf Bildung und beruflichen Erfolg.

Fekter stellte außerdem ihren neu gegründeten Expertenrat vor und nahm Länder und Gemeinden bei der Integration in die Pflicht. "Ich halte die Sprachverpflichtung etwa für Frauen für einen der größten emanzipatorischen Schritte, die wir tun können", ist sie überzeugt. Das Gesetz, das gerade vorbereitet werde, ist für die Innenministerin ein "Herzensanliegen". So würden Mädchen und jungen Frauen "aus gewissen migrantischen Hintergründen" Weiterbildung und berufliche Karriere verwehrt und im Familienverband "gut verwahrt". "Das entspricht nicht unserem gesellschaftlichen Konsens", so Fekter. Auch allgemein würde man bei der Emanzipation der Frauen im Integrationsbereich weit zurückliegen.

Fekter nannte eine Reihe von Defiziten im Integrationsbereich, die man identifizieren und aussprechen müsse. "Ich möchte nicht das Problembewusstsein einer ganz bestimmten Gruppe am rechten Rand überlassen." Daher liege es auch den Ländern und Kommunen, den Nationalen Aktionsplan mitumzusetzen. Handlungsbedarf gebe es etwa weiters bei der Wertehaltung bestimmter Zuwanderer: "Es kann nicht sein, dass die Ehre über den Menschenrechten steht", ebenso wenig wie Religion. Auch müsse für Migranten eine bessere gesundheitliche Versorgung sichergestellt werden, da diese in einem wesentlich schlechteren Gesundheitszustand als die Mehrheitsgesellschaft seien, betonte die Ministerin. (apa/red)

10.6.2010 16:18
brabus, 14. 06. '10 13:08
Integration
Es gilt eine ganz einfache Grundregel umzusetzen und zu erfüllen: wer in Österreich leben will, hat sich den Anforderungen dieses Landes an ein gesellschaftliches Miteinander zu unterwerfen. Das gilt für einen potenziellen Straftäter genauso wie einen Flüchtling/Asylanwärter, der einfach nur in Frieden hier leben will. Wer diesen Anforderungen nicht nachkommen will, hat hier nichts verloren.
Frustriert, 12. 06. '10 10:19
@ maoist 2
Was spricht gegen die Abschiebung von ausländischen Straftätern? Unsere Gefängnisse sind ohnehin überlastet.
Sie müssen nicht immer gleich nazistisches Gedankengut wittern, wenn es um die Lösung von Problemen geht. Ich gehe auch davon aus, dass Sie nicht in Wien wohnen. Kommen Sie einfach mal her und quartieren Sie sich eine Woche lang mitten im 15. oder 16. Bezirk ein. Dann werden Sie verstehen, wovon die Rede ist. Sie werden sich dann wundern, dass Sie im eigenen Land als "Fremdkörper" behandelt werden.
MyHomebound, 12. 06. '10 19:38
Re: @ maoist 2
Hi, Frustriert; ich muß leider (muß leider, darum da ich aus Traiskirchen, dem näheren Umfeld desd Lagers komme), Ihrer Meinung sein. Diese Problematik kann nur jemand verstehen und nachempfinden, der in seinem Umfeld damit konfrontiert tagtäglich ist. Beim "maoist" werden SIE, ich nicht und KEINER mit sachlichen Argumenten seine Borniertheit durchbrechen. Vorallem wird er sich NIE einer Konfrontation stellen
Frustriert, 13. 06. '10 15:15
Hallo Myhomebound! 1
Nun ja, ich muss bekennen, dass auch ich noch vor einigen Jahren blauäugig herum gelaufen bin und für jene Menschen, die über Ausländer motzten, kein Verständnis hatte. Mittlerweile habe ich aber beruflich mit einer "anderen" Religion zu tun. Viele Männer dieses Glaubens machen mir einfach Angst, weil sie mir ganz ungeniert zeigen, dass sie mich als Frau gar nicht ernst nehmen. Leider müssen sie das aber und das macht sie aggressiv. Ich sehe aber auch das große Leid, das viele junge Menschen unter ihnen erdulden müssen. Sie sehen unsere Freiheit, müssen sich aber ihren Vätern beugen. Niemals habe ich erlebt, dass ein Jugendlicher seinen prügelnden Vater angezeigt hätte. Und dem Thema Zwangsverheiratung werden wir wahrscheinlich noch lange nicht zu Leibe rücken können.
Frustriert, 13. 06. '10 15:27
Hallo Myhomebound! 2
Auch wenn ich jetzt anders als noch vor ein paar Jahren die Problemstellung erkenne, ist es mir möglich, die differenten Meinungen anderer Menschen zu respektieren. Was ich aber weder respektiere noch akzeptiere, ist, wenn jemand sehr bösartig wird. Maoist ist bösartig. Dass er sich keiner Konfrontation stellt, ist für mich schon Reaktion genug. Welche Einwände könnte er auch gegen sachliche und stichhaltige Argumente bringen? Wir müssen Diskussionen immer wieder auf die sachliche Ebene bringen, denn sonst könnten eines Tages die Wogen einfach zu hoch schaukeln. Dies ist schon mal passiert und es soll sich nicht wiederholen.
Heute befinde ich mich etwa in der Mitte zwischen Wien und Traiskirchen. Von hier schicke ich Ihnen ein Friedenswölkchen! ;-)
stabilis, 10. 06. '10 21:00
Es wird Zeit!
1. Deutschkurse speziell für Frauen - kommt!
2. Burkaverbot, Zwangsheiratverbot - Schutz der Frauen vor ihren mittelalterlichen Männern.
3. Sofortige (!!) und finale Abschiebung jedes Ausländers längstens bei 2. Straftat gegen das Gesetz nach Verbüßung der Strafe ohne Recht auf Wiederkehr.

Punkt 1. kommt - bin gespannt wer endlich dieses Problem von Punkt 2. und 3. angeht!
weusi, 10. 06. '10 22:25
Re: Es wird Zeit!
Bin ganz auf deiner Welle -auf das Warte ich auch, und kann nur hoffen das sich bald ein Politiker traut.
maoist, 10. 06. '10 23:47
na da sind ja die beiden richtigen existenzen beisammen
das instabile redet deutsch, dass man sich fragt, wohin man das überhaupt abschieben kann ... (weltraum???)

und die andere lebensform ist semantisch und orthogrtaphisch NOCH mehr am hund. aber beide begeilen sich an härte.

ich freue mich jetzt schon, wie 2 offenbar völlig unqualifizierte multizellulare lebensformen wie das da vom leben immer wieder abgewatscht werden wird.

ich wünsche euch lange gesundheit und viel elend.
MyHomebound, 11. 06. '10 09:27
Re: Es wird Zeit!
Auch wenn MAOIST wieder ein unnötiges HIER schreit,er "rülpst" nur immer zu Postings anderer,aber wenn er direkt angeschrieben wird,hat er keinen Mumm Stellung zu nehmen;teile ich Deine Meinung. Es müssen nur d.Männer d.Frauen hingehen lassen zu den Kursen. Hatte gestern ein Erlebnis was zeigt,wie bei uns Integation gelebt wird.Als am Gehsteig eine junge Muslimin(ca.18 J.) m.Kopftuch zum 2.Mal mit hohem Tempo vor dem Lokal, wo Leute aus- u.eingehen, vorbeifuhr und sie darauf aufmerksam gemacht wurde, daß hier am Gehsteig RADFAHRVERBOT ist, schrie sie ganz einfach im Weiterfahren: "halt die Pappn..!!!! Das wünsch ich mir als gelebte Integration,auf diese herangezogene Muslimische Generation freue ich mich schon..solche wünsche ich dem MAOISTEN als Nachbarn.POLITIKER IHR SEID GEFORDERT !!!
Frustriert, 12. 06. '10 10:18
@ maoist 1
Irgendwie komme ich mit Ihrer Wortmeldung nicht zu Recht. Wie darf ich diese verstehen?I Liegt es wirklich in Ihrem Sinn, dass Zuwanderinnen die deutsche Sprache nicht verstehen? Möchten Sie wirklich, dass die Frauen stets nur in Begleitung ihrer Männer persönliche Dinge erledigen können? Dass z. B. beim Frauenarzt der Mann übersetzen muss? Oder bei Behörden? Es ist leider eine traurige Tatsache, dass in manchen Kulturen die Frauen noch immer die Unterdrückten sind. Es ist eine Tatsache, dass es die Zwangsverheiratung gibt. Bei uns heißt das natürlich "arrangierte Ehe".
Dazu kommt, dass ich mir nicht sicher sein kann, ob unter einer Burka tatsächlich eine Frau steckt. Was ist, wenn es sich um einen Mann mit terroristischen Absichten handelt?