Donnerstag, 10. Juni 2010

"Unsere Hautfarbe ist unser Davidstern":
Schwarze sehen sich hierzulande im Nachteil

  • Neuer Lagebericht ortet "Anti-Schwarzen Rassismus"
  • Anzeige gegen FPÖ wegen Drogendealer-Aussage

Schwarze Menschen fühlen sich in Österreich nach wie vor benachteiligt. Die Communities seien einerseits wirtschaftlich, kulturell und politisch sehr engagiert, so ein Lagebericht, andererseits seien Schwarze aber stark von Rassismus betroffen, außerdem werde ihnen die politische Partizipation schwer gemacht.

Alle Welt schaue wegen der Fußball-WM derzeit nach Afrika, erklärte Clara Akinyosoye, Chefredakteurin des Berichts. Deshalb wolle man nun auch auf die Situation der Schwarzen in Österreich aufmerksam machen. Man wolle zeigen, dass diese sehr aktiv seien und einen Beitrag zur Gesellschaft leisteten.

"Hautfarbe ist unser Davidstern
Schwarze seien allerdings besonders von Rassismus betroffen, bemühte Herausgeber Simon Inou einen drastischen Vergleich: "Unsere Hautfarbe ist unser Davidstern." Der sogenannte Anti-Schwarze Rassismus herrsche in allen Lebensbereichen, sogar die deutsche Sprache verknüpfe illegale und negative Dinge mit dem Wort "schwarz", etwa "Schwarzarbeit", "schwarze Schafe" oder "Schwarzfahren".

Auch in den Medien finde sich der Rassismus wieder, so Inou, wiewohl sich die Situation vor allem in den Qualitätsmedien verbessert habe. Noch immer komme es aber beispielsweise vor, dass in der Sportberichterstattung Leistungen von Schwarzen nicht als Leistung, sondern als "naturgemäß" und angeboren dargestellt würden. "Das ist gefährlich."

Anzeige gegen FPÖ
Um afrikanische Migranten in Österreich zukünftig besser zu vernetzen, wurde heuer die Afrika Vernetzungsplattform gegründet, erklärte deren Obmann Alexis Neuberg. Mit der Plattform, die sich auch an Journalisten und Politiker richte, wolle man Bewusstsein schaffen und einen respektvollen Umgang vorantreiben. "Keine Toleranz" solle es aber für jene geben "die uns diskriminieren". Deshalb werde man demnächst auch die FPÖ anzeigen, die behauptet habe, fast alle Nigerianer seien Drogendealer, so Neuberg. Die schwarze Community in Österreich umfasst derzeit rund 40.000 Menschen. (apa/red)

10.6.2010 14:27
Frustriert, 12. 06. '10 10:45
Mir ist das völlig wurscht,
ob ein Drogendealer schwarz, weiß, grün, gelb, blau oder anders gefärbt ist. Auch wenn hierzulande die Selbstjustiz streng verboten ist, würde ich ihn in die Eier treten.
Umgekehrt ist es mir auch völlig wurscht, ob ein Mensch mit dem Herzen am rechten Fleck, schwarz, weiß, grün, gelb blau oder anders gefärbt ist. Solche werde ich weiterhin in die Arme schließen.
Das ganze Leben beruht einfach nur auf dem Charakter und sonst gar nix.
MyHomebound, 12. 06. '10 10:52
Re: Mir ist das völlig wurscht,
Genau, und auf das kommt es an
tozion, 12. 06. '10 11:16
Re: Mir ist das völlig wurscht,
Ja,leider ist der Überlebensinstinkt eine unserer größten Charakterschwächen. Er lässt gute Menschen Dinge tun, die sie unter normalen Umständen nicht in Erwägung ziehen würden. Das wollte ich eigentlich sagen, kann mich im Großen und Ganzen aber deiner Aussage anschließen.
Frustriert, 13. 06. '10 15:43
Re: Mir ist das völlig wurscht,
@ Tozion
Ich habe mir dieses Wochenende deine Zeilen durch den Kopf gehen lassen. Ich habe mich geistig in eine Notsituation versetzt. Ich habe mir vorgestellt, dass ich meine regelmäßigen Zahlungen nicht mehr durchführen kann, der Verlust der Wohnung droht und auch kein Geld mehr für Nahrung vorhanden ist. Dabei haben sich folgende Gedanken gezeigt: Ich würde klauen, um etwas zu essen zu bekommen. Wenn es nicht anders geht, würde ich alle meine Freunde bitten, eine Zeit lang bei ihnen wohnen zu dürfen. Dann habe ich mir vorgestellt, ich hätte ein todkrankes Kind, für dessen Behandlung ich viel Geld brauchen würde, das ich aber nicht habe. Fazit: Ich habe keine Ahnung, wozu ich in diesem Fall fähig wäre, wenn ALLE legalen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und es noch immer nicht reicht.
tozion, 13. 06. '10 23:24
Re: Mir ist das völlig wurscht,
Bevor man über jemanden urteilt, sollte man sich zuerst in ihn hinein versetzen. Danke "Frustriert", dass du es versucht hast. Einfach jeder von uns würde so handeln. Jeder der das Gegenteil behauptet ist entweder realitätsfern oder einfach nur ein LÜGNER. Woanders wäre man froh unsere "Probleme" zu haben bzw. sich Drogen überhaupt leisten zu können. Wir sind bis oben hin vollgefressen und wollen ums verrecken nicht teilen. Und dann wundern wir uns wenn sich Leute die nicht so gesegnet sind gewaltsam ein Stück von unserem Kuchen nehmen. Obwohl diese Gewalt ihren Ausdruck in der bloßen Befriedigung unserer eigenen Gier nach mehr Glück (Drogen) findet machen wir sie dann auch noch dafür verantwortlich. Wirklich traurig.
tozion, 11. 06. '10 22:40
@MyHomebound
Wenn einem der nötige Intellekt fehlt Formulierungen zu erfassen sollte man diese wörtlich zitieren und nicht mit eigenen Worten. Hättest du das jedoch gemacht wäre jedem sofort aufgefallen das deine Aussage nicht berechtigt ist. Dass passiert eben wenn man nicht mehr mit konstruktiver Kritik antworten kann. Man versucht dem anderen die Worte im Mund zu verdrehen und ihn zu beleidigen. Wenn man dann jedoch auch noch den Namen dieser Person mit Großbuchstaben falsch schreibt ist das wirklich bedenklich.

Hab zwar schon von vielen gehört, dass hier auf news.at einige Idioten herumschwirren, aber nun hatte ich die Möglichkeit mich selbst davon zu überzeugen. Wundert mich bei dem Medium aber eigentlich eh nicht.
MyHomebound, 12. 06. '10 10:51
Re: @MyHomebound
mich wunderts bei dem medium auch nicht - SIE posten ja auch mit TOZION
es heißt ja auch: unter den Blinden ist der EINÄUGIGE KÖNIG - schön für Sie
tozion, 12. 06. '10 17:52
Re: @MyHomebound
Ja, ich mach das aber zur Entspannung neben ernsthafter Lektüre. Werde es ab jetzt aber eh lassen,sonst verblöde ich auch noch. Erfreut euch eures unbekümmerten Lebens und denkt beim nächsten WM Match vielleicht auch mal an die Leute die rund um das Stadion verhungern. Mehr will ich ja gar nicht. Und Tschüss...
MyHomebound, 13. 06. '10 17:04
Re: @MyHomebound
Sorry, IDIOTEN wird es wohl erlaubt sein sich beim Großschreiben eines Namens einen TIPP-Fehler (Weglassen der letzten Bst.) zu erlauben.
San man halt a bissal keinkariert, zeigt auch von GRÖSSE
MyHomebound, 11. 06. '10 21:26
@sidestep: immer das gleiche
Ja, Sie haben recht, solche Sachen mit Drogen soll man Kindern und Jugendlichen nicht wünschen, zumal sie mit solchen Eltern sowieso gestraft sind. Aber wen TOZIO meint, daß es freier Entscheid seines Kindes sei, Drogen zu kaufen und es kein Schwarzer dazu zwingt, ist das ja wirklich eine denkwürdige Aussage
sidestep, 12. 06. '10 08:17
Re: @sidestep: immer das gleiche
Ja da haben Sie wieder voll recht was Tozio bestrifft. Aber wenn jemand so einen Stumpfsinn schreibt, ist der unter meiner Würde, zu diesem Stumpfsinn noch einen Kommentar abzugeben. Den ignoriere ich einfach.
tozion, 12. 06. '10 17:42
Re: @sidestep: immer das gleiche
Und der nächste der einen Namen nicht richtig wiedergeben kann. Ja, du hast schon recht, jeden dessen Ansicht nicht der eigenen entspricht sollte man ignorieren und ggf. versuchen ihm durch unberechtigte Anschuldigungen jede Glaubwürdigkeit zu nehmen. So machts dein Vorbild der Strache ja auch, also wirds schon passen...
sidestep, 13. 06. '10 09:02
Re: @sidestep: immer das gleiche
Wie gesagt:WEIT UNTER MEINER WÜRDE!!!! Übrigens werde ich aufpassen, dass Ihnen kein Tippfehler passiert. Auf den werde ich dann mit aller Deutlichkeit hinweisen. Im Übrigen ist Ihr Nick nicht so wichtig, dass man sich diesen merken müsste!
tozion, 14. 06. '10 22:47
Re: @sidestep: immer das gleiche
Würde oder sehr abstrakt formuliert, eine den Menschen allgemein immanente Eigenheit. Finde es toll, dass du dir die Glaubwürdigkeit selbst nimmst indem du mich jetzt doch nicht ignorierst :D
derpradler, 11. 06. '10 16:39
Neulich
hat ein ORF-Mitarbeiter einen Schwarzen in der Fußgängerzone auf dem Schutzweg niedergefahren. Passanten mußten ihn mehrmals darauf hinweisen die Polizei zu holen..............
MyHomebound, 11. 06. '10 13:35
@maoist
nachdem SIE sich als Jude geoutet haben - ok schön, soll sein; dachte ich immer (ohne den Rest der Juden zu beleidigen) Juden seien intelligente Menschen; aber wenn ich mir den Sprachschatz IHRER Posts ansehe, hat ein ZWEIJÄHRIGER mehr drauf.
GEHEN SIE einmal auf ein TEHMA ein und DISKUTIEREN SIE MIT, oder fehlt das HIRN, das SIE ANDEREN immer APSRECHEN, anstatt andere immer nur "unter der geistigen Gürtellinie" schwach anzumachen.
voice_88, 11. 06. '10 10:24
Farbige haben oft unter Rassismus zu leiden
Viele meiner Studienkollegen und besten Freunden sind farbige. Aus Ghana, Nigeria und Senegal. Sie sprechen perfekt Deutsch, sind zu 90% schon in Österreich geboren. Man kann in Wien oder sonst irgendwo nicht einmal zusammen weggehen ohne von irgendeinen Vollidioten angemacht zu werden. Sie werden zum Teil als Dealer beschimpft, geschlagen und es kommt auch schon mal vor dass man bespuckt wird. Wieso??? Sie arbeiten hier, zahlen ihre Steuern und finanzieren so auch noch die Rente unserer Altnazis mit. Es gibt farbige Ärzte Anwälte ..... Nur weil ein paar Idioten aus der Reihe springen müssen alle anderen unter den kurzsichtigen Rassisten leiden und ich weis wovon ich spreche, da ich jeden Tag mit diesen Leuten im Kontakt bin
tozion, 14. 06. '10 00:01
Re: Farbige haben oft unter Rassismus zu leiden
Nachdem anscheinend kein anderer dazu fähig ist möchte ich auch dir danken und deinen Kommentar unterstreichen. Wenn du die Zeit findest lies dir mal meine zweite Antwort auf "Frustrierts" Kommentar ganz oben durch. Dann wirst du mir vielleicht zustimmen, dass die "Idioten die aus der Reihe springen" zumindest in den meisten Fällen berechtigte Gründe dafür haben.
Wilfried1931, 11. 06. '10 09:41
Diktatur der Multikultifanatiker
dass ist in Holland aber auch in Österreich offensichtlich, Kriminalität, Gewalt und die Diktatur fremder Minderheiten gegen die zahlenden Gäste is Tagesordnung. Hat die Österreichische Bevölkerung Schwarze gebeten zu zu wandern und sie mit ihrer Kultur und Anwesend zu befruchten?? Oder haben sie sich einfach aufgedrängt und sich nicht mehr abschieben lassen durch Gewalt gegen Exikutivbeamte? Jedenfalls bekommen sie alles Gratis in diesen Land, aber sie können die Bevökerung nicht zwingen, sie auch noch zu lieben und alles afrikanische zu vergöttern. Es gibt mit ihnen viele Probleme Drogenhandel, keine Bildungsbereitschaft, schimpfen jeden Rassisten der irgendwelche Bedenken hat. Ihr Vergleich mit den Davidstern ist wohl die größte Frechheit ihnen sollte ein Rückfahrticket geschenkt werden
galileo2, 12. 06. '10 06:05
Re: Diktatur der Multikultifanatiker
Kompliment!!!!
ein ausgezeichneter Artikel den sie da als antwort verfasst haben.
MyHomebound, 12. 06. '10 10:54
Re: Diktatur der Multikultifanatiker
SIE bringen ALLE Probleme sachlich auf den Punkt.
tozion, 14. 06. '10 23:23
Re: Diktatur der Multikultifanatiker
Ich finde es traurig, dass ihr euch immer damit rechtfertigt niemanden gebeten zu haben bei uns zu leben. Wäre unsere Regierung nicht insoweit liberal entsprechende Gesetze postuliert zu haben würdet ihr Vergangenes wiederholen und niemanden an unserem Wohlstand teilhaben lassen. Überlegt mal wohin eure Weltanschauung im Extremfall führt. Finde den Vergleich mit dem Davidstern zwar sehr abstrakt aber genau aus diesem Grund gar nicht so unpassend. Und schon mal was von Meinungsfreiheit gehört? Gilt diese für Minderheiten nicht, oder wieso wünscht du ihnen dann die Rückfahrt. Du weißt schon, dass diese in den meisten Fällen den Tod zur Folge hat. Wirklich extreme Ansichten die ihr die habt. Sehr kurzfristig und nicht wirklich durchdacht. Bringt mal Lösungsansätze außer der Abschiebung....
tozion, 10. 06. '10 18:28
Immer das gleiche...
Also ich kann den Artikel sehr gut nachvollziehen. Ich sehe jeden Tag einen schwarzen Mitbürger vorm Spar der Zeitungen verkauft. Pro Zeitung verdient er nur einen Euro. Und nahezu jeder marschiert einfach vorbei und tut so als würde ihn das nichts angehen. Auf der anderen Seite schimpfen genau die gleichen Leute, dass Schwarze angeblich nur dealen. Ist doch nur wieder eine Ausrede von uns verwöhnten Österreichern um sich das Leben leichter zu machen. Jeder von uns würde es ohne geringste Bedenken gleich machen. Wenn ich von einer ehrlichen Arbeit nich leben kann oder diese trotz gleicher Qualifikationen gar nicht bekomme fang ich auch an zu dealen. Wobei dazu gesagt werden muss, dass derjenige der wirklich an den Drogen verdient mit großer Wahrscheinlichkeit eh einer der unseren ist.
DirtDiverOO, 10. 06. '10 21:44
Re: Immer das gleiche...
aha..man sollte besser den mund halten wenn man keine ahnung hat. und nicht seinen senf zu dingen dazu geben von denen man, nachdem kommentar liegt die vermutung recht nahe, keine ahnung hat. wieviel gibts du selber immer dem armen schwarzen mann vorm spar? und nur weil jemand zu wenig verdient is es also gerechtfertigt kriminell zu werden? was für eine ansicht ist das denn? und österreicher haben in unserem eingenen land recht wenig im kriminellen milieu zu sagen...weder bei drogengeschäften, noch bei prostituition noch sonst wo!
maoist, 11. 06. '10 00:17
dieser schmutztaucher...
ist also deshalb sauer, weil er in diesen bereichen nichts zu melden hat???

nichts gelernt, mein effen-baby??? kein wunder...

dich wird das leben noch hart bestrafen und ich freue mich-mögest du frieren, hungern und krank sein.

so etwas wie dir gebe ich nichts, nur ausländerInnen etc.