Im Jumbo-Fahrwerk von Wien nach London:
Rumäne versteckte sich unbemerkt im Jet
- Präsidenten-Jet der Vereinigten Arabischen Emirate
- 20-Jähriger überlebte Flug unterkühlt und verletzt

Unbemerkt ist ein Rumäne am Sonntagabend im Fahrwerk eines Jumbo-Jets des Ministerpräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate von Wien-Schwechat nach London-Heathrow mitgeflogen. Flughafen-Sprecher Peter Kleemann bestätigt den Vorfall und er werde untersucht. Noch sei unklar, wie es dazu kommen konnte.
Laut der Tageszeitung "Kurier" war der Flieger des Politikers am Donnerstag ohne Passagiere in Wien gelandet und auf einem abseits gelegenen Stellplatz geparkt. Sonntagabend flog das Flugzeug dann ohne reguläre Gäste an Bord weiter nach London. Der Rumäne müsse demnach in der Zwischenzeit in das Fahrwerk geklettert sein. Nach der Landung in der britischen Hauptstadt soll der blinde Passagier dann "gewissermaßen aus dem Fahrwerk gefallen" sein. Dem "Kurier" zufolge beschwerte sich der Scheich deswegen in Wien.
Überlebt haben dürfte der 20-Jährige in eisiger Höhe nur, weil der Jet wegen mehrerer Gewitter niedriger geflogen sein soll als üblich. Er sei aber dennoch stark unterkühlt und erheblich verletzt, hieß es.
(apa/red)
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