Pack die Badehose ein: Am Wochenende
herrscht endlich wieder einmal Badewetter
- Marcus Wadsak: Sommer vom Azorenhoch abhängig
- "Sollte nicht mehr so radikal kalt werden, wie jetzt"

·Regenfälle wollen einfach nicht aufhören
Bis zum Wochenende bleibt es unbeständig
·Vermiest Aschewolke
uns den Sommer?
Experte: "Sonnenstrahlen
können geblockt werden"
·So wird das Wetter!
Immer top-aktuell: Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
Die Wetterkapriolen der letzten Wochen haben in Österreich nur für wenig Sommerfeeling gesorgt. Ändert sich das im Juni und wann dürfen wir uns endlich auf das erste richtige Badewetter freuen? NEWS.at hat bei Wetterexperte Marcus Wadsak nachgefragt, was uns in den nächsten Wochen erwartet.
NEWS.at: "Wann hört es endlich auf zu regnen?"
Marcus Wadsak: "Bis zum Feiertag regnet es noch, dann kommt die Sonne."
NEWS.at: Wie wird denn unser Sommer? Bleibt es verregnet?
Wadsak: "Das Einzige, was man jetzt sagen kann ist, ob in den nächsten zwei Wochen das Azorenhoch hereinkommt. Das wäre ein Zeichen für einen beständigen schönen Sommer. Wenn es nicht kommt, bedeutet das noch gar nichts. Dann kann das Wetter immer noch schön oder schlecht werden."
NEWS.at: Wann herrscht wieder optimales Badewetter?
Wadsak: "Am Wochenende, Samstag und Sonntag.
NEWS.at: Wie viel Grad erwarten uns da?
Wadsak: "Eher um die 25 Grad als um die 15 Grad, wie derzeit. Stellenweise, wie in Kärnten, wird es knapp 30 Grad geben, aber 30 Grad gehen sich am Wochenende wahrscheinlich nicht aus."
NEWS.at: Wie sieht die Prognose für die nächsten Tage aus? Wird es noch einmal einen Kälteeinbruch geben?
Wadsak: "Leicht optimistisch gesehen, schaut es wirklich nach Wetterumstellung aus. Es sollte nicht mehr so radikal kalt werden, wie wir es jetzt erleben."
NEWS.at: In welchen Bundesländern scheint die Sonne am häufigsten?
Wadsak: "Das sonnenreichste Bundesland ist Burgenland und dann ist auch Kärnten immer begünstigt. Das sind grundsätzlich die Bundesländer, die -wenn alles normal verläuft - am meisten Sonnenschein abbekommen."
NEWS.at: War dieser Mai rückblickend gesehen ein außergewöhnlicher Mai?
Wadsak: "Absolut. Es war zu kalt, es gab zu wenig Sonne und zu viel Regen. Wir hatten stellenweise sicherlich noch nie einen Mai mit so viel Regen. In Wien sind wir knapp dran am Rekord. Das war schon so ziemlich der übelste Mai, den die meisten von uns erlebt haben."
NEWS.at: Gab es heuer einen speziellen Auslöser für das schlechte Wetter? Ist die Klimaentwicklung daran schuld?
Wadsak: "Das hat mit dem Klima überhaupt nichts zu tun, auch nicht mit dem Vulkan. Wir haben ganz einfach wochenlang ein Italientief nach dem anderen bekommen. Kaum ist ein Tief abgezogen, hat sich schon das nächste gebildet. Und diese Tiefs bringen einfach Wolken und Regen."
(pc)
Mehr zum Wetterwahnsinn der vergangenen Wochen lesen Sie im NEWS 22/10!
