SPÖ erhöht den Druck auf Vertragspartner: Baldige Lösung für SVA-Ärztekammer-Streit
- Einbringen gesetzlicher Lösungen noch vor Sommer
- 'Wie kommen Versicherte dazu, jedes Mal zu zahlen?'

Die SPÖ erhöht den Druck auf die Vertragspartner, was den Streit zwischen Gewerblicher Sozialversicherung und Ärztekammer angeht. Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser erklärte in einer Aussendung, dass noch vor dem Sommer gesetzliche Lösungen im Parlament eingebracht werden könnten. Zuletzt wollte Gesundheitsminister Alois Stöger (S) Kasse und Kammer noch bis zu zwei Monate Zeit lassen, um eine Lösung zu finden.
"Wie kommen die 420.000 SVA-Versicherte dazu, dass sie jetzt jedes Mal, wenn sie oder mitversicherte Kinder zum Arzt müssen, dafür bar zahlen müssen, nur weil sich die SVA und Ärztekammer-Vertreter nicht einigen können? Und das, obwohl die Versicherten jeden Monat ihre Sozialversicherungsbeiträge einbezahlen", fragt sich Oberhauser.
Für diese Beiträge stehe den Patienten medizinische Versorgung zu, ohne sie vorher bar bezahlen und dann auf ungewisse Kostenrückerstattung warten zu müssen, betonte die SPÖ-Gesundheitssprecherin: "Dafür muss gesorgt werden, notfalls mit gesetzlichen Vorgaben", so Oberhauser.
(apa/red)
