Griechenland verscherbelt sein Tafelsilber: Privatisierungspläne der Regierung stehen
- Von Bahn, Post, Häfen, Flugplätze bis Wasserwerke
- Staatseigentum im Wert von Milliarde Euro verkaufen
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Die griechische Regierung beginnt mit dem milliardenschweren Verkauf ihres Tafelsilbers, um Geld in die leeren Staatskassen zu spülen und damit Forderungen der Euro-Zone und des Internationalen Währungsfonds (IWF) nachzukommen.
Das Finanzministerium kündigte eine Reihe von Privatisierungen an. Die Regierung will demnach 49 Prozent an der staatlichen Eisenbahngesellschaft OSE und 39 Prozent an der Post veräußern. Mehr Häfen würden an der Börse gelistet und Flughäfen in neue Unternehmen eingebracht. Auch ein Teil der Wasserwerke Thessaloniki Water EYATH stehe zum Verkauf.
Die Anteile am Telekomkonzern OTE und dem Versorger PPC blieben allerdings in Staatshänden, erklärte das Finanzministerium weiter.
Gemäß der Vereinbarung mit den Euro-Ländern und dem IWF muss Griechenland zwischen 2011 und 2013 jährlich Staatseigentum im Wert von mindestens einer Milliarde Euro verkaufen, um im Gegenzug das geschnürte Paket mit Milliarden-Hilfskrediten in Empfang nehmen zu können.
(apa/red)
