Dienstag, 1. Juni 2010

Talfahrt des Euro geht ungebremst weiter:
Krise treibt Kurs auf tiefsten Stand seit 2006

  • Ein Euro war zeitweise nur 1,2110 US-Dollar wert
  • Marktgerüchte setzen Währungsunsicherheiten fort

Der Euro ist zeitweise auf 1,2110 Dollar und damit den tiefsten Stand seit April 2006 gefallen. Devisenhändlern zufolge lasteten weiter die Unsicherheiten über die Konjunkturentwicklung in Europa auf dem Euro. Als Auslöser für den Kursrutsch nannten Devisenhändler unbestätigte Marktgerüchte, denen zufolge auch die Bonitätsratings von Italien und Frankreich gesenkt werden könnten.

Zuletzt hatte eine Kreditrating-Abstufung von Spanien in der Vorwoche für fallende Euro-Kurse gesorgt. Die damit einsetzenden Verkäufe hätten eine Welle von automatischen Verkaufsaufträgen ausgelöst und den Euro damit weiter unter Druck gesetzt, berichteten Marktteilnehmer. Eine Stabilisierung des Euro sei derzeit noch nicht zu beobachten, hieß es am Markt.

Aus markttechnischer Sicht wird der Fall unter die Marke von 1,2140 Dollar von Händlern als deutlich negatives Signal gewertet. "Wenn wir heute unter diesem Niveau schließen, wäre das ein negatives Zeichen für die Zukunft", so ein Händler. Die nächsten wichtigen Punkte aus markttechnischer Sicht werden nun bei 1,2100 und 1,2000 Dollar erwartet. (apa/red)

1.6.2010 16:39
Woppo, 02. 06. '10 09:36
Die Schweizer waren gescheiter,sie gingen nicht zur EU,und
haben viel erspart ! Mock und Fischler haben keine Ahnung und brachten nichts für unser Land !
founder, 01. 06. '10 19:09
Agression der Spekulanten
Was für ein Rating hätte denn bei den Bewertungskriterien der US$ verdient? Irgendwo zwischen Spanien und Griechenland.

Wenn mal der EUR ganz unten ist, werden die Spekulanten dann auf einmal umschwenken und gegen den US$ spekulieren.

Einmal den EUR von 1,4 auf 1,1 runter reden, dann den US$ von 0,90 auf 0,6 EUR runter reden, dann nochmals das selbe Spielchen mit den EUR.

So können diese Spekulationsschmarotzer Billionen kassieren. Bloß an den YUAN trauen sich die Speulationsschmarotzer nicht ran, weil China hat eine Regierung, wie ein Sauhaufen.
sidestep, 01. 06. '10 17:20
Wo sind denn die Herrschaften die uns mit fadenscheinigen...
... Argumenten wie "Gegen eine kleine Währung wie den Schilling kann man leicht spekulieren" und andere Argumente in den Euro getrieben haben und dort gesagt haben, der "Euro sei eine so starke Währung, dass man gegen sie praktisch nicht spekulieren könne". Jetzt treten sie leise die Damen und Herren Politiker die gelogen haben, dass sich die Balken gebogen haben. Heute sind ihre Vertreter ein Pröll und ein Faymann, die Angesichts einer Talfahrt des Euro, wie man sie noch nie gesehen hat, weiter ihre Lügen propagieren und hoffen, dass das Volk vergessen hat, was ihnen damals sowohl beim Beitritt zur EU als auch bei der Währungsumstellung vorgelogen worden ist. Einige Politiker gehören nicht zur menschlichen Elite des Landes sondern was ihre Glaubwürdigkeit anbelangt zu den größten Lügnern des Landes.