Hundekinder
Willkommen zu Hause!
- Der richtige Start ins neue Heim, PLUS: Was beim Aufziehen wichtig ist

·Augen auf bei der Züchterauswahl
Kriterien die ein seriöser Züchter erfüllen sollte
·NEWS: Alle Irrtümer in der Hundeerziehung
Der VOX-Hundeprofi Martin Rütter im Interview
·Kleine und große Geschäfte der Welpen
So bekommen Sie Ihren kleinen Racker sauber!
Endlich ist es so weit, der lang ersehnte Tag ist gekommen, ein Welpe zieht ein. Die ganze Familie ist im Ausnahmezustand schließlich will man alles richtig machen. Ein Arsenal an Utensilien (Korb, Futterschüssel, Spielzeug, Kaustangen u. v. m.) steht bereit. Nachbarn und Freunde warten darauf, den Kleinen in Empfang zu nehmen.
Gut gemeint, nur leider völlig falsch!
Welpen werden so nur verunsichert. Sie wurden gerade frisch von ihrer Familie getrennt und kommen in eine völlig neue, unbekannte Umgebung. Der Start ins Hundeleben sollte daher viel sensibler gestaltet werden. Hier die besten Tipps, damit Hund und Herrl schnell glücklich werden:
Die Trennung von der Familie
Entgegen landläufiger Meinung sollte ein Welpe nicht früher als mit achteinhalb Wochen (noch besser sind neun bis zwölf Wochen) von seiner Mutter und den Geschwistern getrennt werden. Es kann auch davon abhängig sein, ob es sich um Früh- oder Spätentwickler handelt. Laut Hundeexpertin Turid Rugaas erleben Welpen in der achten Lebenswoche eine von vier sogenannten Angstphasen. Die Tiere sind plötzlich verstärkt ängstlich, auch Dingen gegenüber, die sie schon kennen. In dieser heiklen Zeit braucht ein Welpe noch seine Familie. Weitere Angstphasen folgen übrigens zwischen dem vierten und fünften Lebensmonat, um das neunte Monat und zwischen dem dreizehnten und vierzehnten Monat.
Der Tag der Ankunft
Der erste Tag im neuen Heim sollte möglichst ruhig gestaltet werden. Nach all dem Stress, den der Welpe an diesem Tag durchmachen musste nämlich die Trennung von allem, was er bisher gekannt hat , braucht er erst einmal Zeit, sein neues Zuhause in Ruhe kennen zu lernen. Nachbarn, Großeltern und Freunde der Kinder müssen sich noch etwas gedulden, um den Neuankömmling nicht gleich völlig zu überfordern. Um den Stresspegel nicht zusätzlich zu steigern, ist es ratsam, in den ersten Tagen das gewohnte Futter weiterzufüttern. Danach kann schrittweise die Ernährung umgestellt werden. Wichtig ist, dass es sich um Welpenfutter handelt, das auf die speziellen Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt ist und sie mit allen wichtigen Nährstoffen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.
Die Sozialisierung
Gleich zu Beginn sollten die Welpen auch mit all den Dingen vertraut gemacht werden, die später mal eine Rolle für sie spielen. Dazu zählt das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln genauso wie das Laufen auf unterschiedlichen Untergründen oder im Auto zu fahren. Bitte auch hier darauf achten, dass Welpen nicht überfordert werden, sondern langsam und spielerisch daran gewöhnt werden.
Darüber hinaus sind soziale Kontakte zu anderen (gut sozialisierten) Hunden und fremden Menschen für die Entwicklung wichtig. Ein Welpe muss die Möglichkeit haben, seine Umgebung zu erkunden. Das stärkt das Selbstvertrauen. Man sollte das Tier daher nie zwingen, Dinge zu tun, vor denen es sich fürchtet oder angesichts derer es verunsichert ist. Mit Zwang erreicht man keinen Lernerfolg!
Die Erziehung
Der halbe Weg zur guten Erziehung basiert auf einem simplen Prinzip: Gewünschtes Verhalten soll belohnt, unerwünschtes ignoriert werden. Konsequenz ist dabei essenziell und das Stichwort, das ein Hundeleben erst so richtig glücklich macht.
Bei Fragen schicken Sie ein Mail an Tierweltexpertin Isabel Finsterwalder unter tierwelt@news.at
Stopfleber Gänse & Enten08:04
Verbot von Foie grasAb Juli ist Verkauf in Kalifornien untersagt - Gourmetköche laufen jetzt Sturm
Katy Perry09:23
Bunt wie ein VogelStarverwandlung: Die Sängerin scheut keine Experimente - vor allem nicht beim Friseur!
Weltnichtrauchertag 201209:13
Mehr Lust auf SexSchöner, lustvoller und reicher. Warum es sich auszahlt, Nichtraucher zu werden.
