Spitzfindigkeit von Betreuer schlägt fehl: Nordkorea muss bei WM drei Keeper haben
- Teamchef Kim-Jong Hun wollte stattdessen Stürmer
- FIFA schmettert dreistes Absinnen kompromisslos ab

WM-Starter Nordkorea ist mit einem gewagten Nominierungs-Trick gescheitert. Die Asiaten wollten einen Stürmer als dritten Keeper in den Endrunden-Kader hieven.
Nordkorea darf bei der WM-Endrunde in Südafrika einen als Torhüter nominierten Stürmer nicht als Feldspieler einsetzen. Das entschied die FIFA nach Ablauf der Nominierungsfrist für die Endrunde.
Nordkoreas Teamchef Kim-Jong Hun hatte sich durch die Berufung von Angreifer Kim Myong-Won als dritten Schlussmann für die Gruppenspiele gegen Brasilien, Portugal und die Elfenbeinküste mehr personelle Möglichkeiten im Sturm verschaffen wollen.
Die FIFA verwies in ihrem Beschluss allerdings darauf, dass als Torhüter nominierte Spieler bei der WM auch nur als Keeper antreten dürfen.
(apa/red)


















