Deutschlands WM-Fluch trifft auch Heiko Westermann: Verteidiger fehlt in Südafrika
- Kahnbeinfraktur im linken Fuß. Bedauern bei Löw
- 27-jähriger Abwehrspieler ist "total enttäuscht"
Deutschland muss bei der WM in Südafrika auch auf Heiko Westermann verzichten. Der 19-fache DFB-Teamspieler hat sich beim 3:0-Testspielsieg in Budapest gegen Ungarn kurz vor dem Abpfiff eine Kahnbeinfraktur im linken Fuß zugezogen.
Der Schalke-04-Abwehrspieler klagte über Schmerzen, die immer stärker wurden. Daraufhin unterzog er sich nach der Ankunft in Bozen einer Kernspin- und Computertomographie im Krankenhaus. "Natürlich bin ich total enttäuscht, denn es war ein großes Ziel von mir, bei der WM dabei zu sein. Ich habe mich körperlich im Trainingslager sehr gut gefühlt. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als der Mannschaft von ganzem Herzen alles Gute für die Weltmeisterschaft zu wünschen", sagte der 27-Jährige, der am Montag die Heimreise antreten wird.
Teamchef Joachim Löw bedauerte im Trainingslager in Eppan den Ausfall des Verteidigers. "Heiko hätte bei der WM eine wesentliche Rolle in unserem Team gespielt. Er wäre aufgrund seiner Vielseitigkeit für uns wichtig gewesen. Im Training hat er sich in überragender körperlicher Verfassung präsentiert", erklärte Löw, der nun nur noch einen Spieler aus dem nunmehrigen 24-Mann-Kader streichen muss.
(apa/red)



















