US-Popröhre Pink heute in Innsbruck: Fans dürfen sich auf ein Mega-Spektakel freuen
- Fulminante Auftakt-Show mit viel Akrobatik in Köln
- Mit dabei: Paolo Nutini, One Republic & Butch Walker

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US-Sängeirn Pink beehrt heute im Rahmen ihrer Summer Carnival-Tour Innsbruck (und am 8. Juni Linz) und dabei können sich die Fans auf etwas gefasst machen. Denn wenn die Pop-Röhre in eine Stadt kommt, bedeutet das meist ein "Ausverkauft"-Schild an der Abendkassa. So war es auch in Köln. Letzten Samstag war im Kölner Stadion der Auftakt ihrer Open-Air-Show "The Summer Carnival 2010". 44.000 Gäste bekamen dabei ein mehr als fünfstündiges Spektakel mit ebenso vielen Bands präsentiert.
Highlight war natürlich Gastgeberin Pink selbst, die ihre rockige Outdoor-Show mit spektakulären Einlagen garnierte und gleich zum Start aus luftiger Höhe erschien. Auf dieses Spektakel können sich auch heute die Gäste ihrer Show in Innsbruck, sowie am 8. Juni die Linzer freuen.
Pink aus der Kanone geschossen
Kurz nach 21.00 Uhr, nach dem fulminanten Auftritt des letzten Supports Paolo Nutini, begann die neue Show: Ein Kran hob einen riesigen Würfel auf geschätzte 30 Meter Höhe, Gitarre und Drums setzten ein und eine Kanone "schoss" Pink vom schwebenden Würfel hinab auf die Bühne. Der "Summer Carnival" in der Karnevalsstadt Köln startet in sein Finale mit dem Titelsong des aktuellen Albums "Funhouse" und Pinks Auftreten ließ von Anfang an keinen Zweifel darüber offen, dass sie bis zum letzten Song keine Spur von Langweile aufkommen lassen würde. Das Publikum hatte das ebenso wenig vor und brachte sich im Stadion des 1. FC Köln schon vorsorglich mit der "Welle" in Stimmung.
Kopfüber über Zuschauer gehängt
Die 30-Jährige präsentierte sich als energetischer Wirbelwind, suchte oft Fankontakt, ergatterte dabei einen Plüschfrosch und freute sich darüber, dass dies einer ihrer größten Gigs überhaupt sei. Akustische Balladen hat sie im "zweiten" Teil ihrer äußerst erfolgreichen "Funhouse"-Tour aus der Setlist genommen, mit Songs wie "Bad Influence" oder "Sober" wurde einfach nur gerockt, wie es sich für ein Open-Air gehört und das einmal auch kopfüber über den Zuschauern hängend.
Gastauftritt von Butch Walker
Einen Gastauftritt gab Butch Walker, der mit seiner Band auch einen Teil des Vorprogramms lieferte. Walker, er war beim Songwriting von "Bad Influence" beteiligt, sang mit Pink ein Duett ("Mean") und sorgte für Gitarrenduelle mit Justin Derrico als es bei einem Medley "My Generation" von The Who und "Roxanne" von The Police gab. Zum abschließenden Solo auf der Gibson-Gitarre stieg Pink dann in eine Kunststoffkugel, um eine Runde über den Leute zu "zorben".
Feuer und Rauch zum Abschied
Mit dem Stimmungsbringer "Just Like A Pill" zog Pink das Tempo auf dem Weg ins Finale noch einmal ordentlich an und bei der einzigen Zugabe ging sie noch einmal dahin, wo sie vor 80 Minuten hergekommen war, nämlich in die Luft. Mit einem Seil bis zur Mittelauflage schwebend sang sie die einzige Zugabe "So What" weit über den Köpfen der inzwischen vom Regen leicht durchnässten Zuschauer. Mit Feuer und Rauch ging ihr perfekt inszenierter Auftritt zu Ende, der bis auf einen manchmal leicht dröhnenden Sound keine Wünsche offen ließ.
Paolo Nutini, One Republic und mehr
Das Line-Up für Innsbruck besteht aus Paolo Nutini, One Republic, Nikka Costa, Butch Walker und dem Ö3-Soundcheckgewinner Norbert Schneider. In Linz aus Nutini, Costa, Schneider und Silbermond. Der schottische Durchstarter Paolo Nutini spielt am 7. Juli zudem noch einen Solo-Gig in der Wiener Arena.
(apa/red)

