Hochwasserlage in OÖ und NÖ entspannt sich: Donau-Pegel sinken schön langsam
- Bundesstraßen-Sperren in Wachau sind aufgehoben
- Aussichtsplattform "Linzer Auge" wurde abgetrieben
·Regenfälle halten die Feuerwehr auf Trab
Überschwemmungen und Muren in ganz Österreich
·Regenfälle wollen einfach nicht aufhören
Bis zum Wochenende bleibt es unbeständig
·Endlich Badewetter am Wochenende
Marcus Wadsak: Bis zu 30 Grad Hitze möglich

Das Donau-Hochwasser ist weiter zurückgegangen. Die Straßensperren in der Wachau - betroffen waren die B3 und die B33 entlang des Ufers - wurden wieder aufgehoben, berichtete Franz Resperger, Sprecher der Landesfeuerwehrkommandos. Die Pegelstände seien alle weiter fallend. In Kienstock bei der Wachau sank der Donaupegel von Freitag- bis Samstagmittag von 8,43 auf 6,82 Meter.
Nach wie vor überflutet waren lediglich kleine Bereiche tiefer gelegener Radwege. Hier könne man jedoch auf die Bundesstraßen ausweichen.
Die Feuerwehren entlang der Donau - etwa im Bezirk Krems sowie im Raum Klosterneuburgs - waren weiterhin im Einsatz. Aufräum- und Reinigungsarbeiten mussten durchgeführt werden, auch kleinere Auspumparbeiten waren nötig.
Noch unter Wasser stand am Samstag die sogenannte Jäger-Siedlung bei Hainburg im Bezirk Bruck a.d. Leitha. Hier werde vermutlich erst am Sonntag mit den Aufräumarbeiten begonnen, so der Feuerwehr-Sprecher.
Die schwimmende Aussichtsplattform "Linzer Auge", die durch das Hochwasser in der Nacht auf Freitag 50 Meter von ihrem Standort auf der Donau in Linz abgetrieben wurde, ist in der Nacht auf Samstag geborgen worden. Trotzdem, dürfte das Linz09-Projekt "Geschichte" sein, wie Christiane Karner von der Kammer der Architekten und Ingenieurskonsulenten bekannt gab.
(apa/red)
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