Regenfälle halten die Feuerwehr auf Trab:
Zahlreiche Überflutungen und Vermurungen
- Niederösterreich: Donaupegel steigen immer weiter
- Weite Teile der Schärdinger Innenstadt überflutet
·Regenfälle wollen einfach nicht aufhören
Bis zum Wochenende bleibt es unbeständig
·Endlich Badewetter am Wochenende
Marcus Wadsak: Bis zu 30 Grad Hitze möglich

Der starke Dauerregen hat in vielen Teilen Österreichs zu zahlreichen Überschwemmungen und Vermurungen geführt. In vielen Bundesländern standen die Feuerwehren im Dauereinsatz. Muren und kleinräumige Überflutungen gab es im Land Salzburg und in der Obersteiermark, viel zu tun hatten die Einsatzkräfte auch in Tirol und Vorarlberg. In Oberösterreich gab es entlang der Donau Hochwasser-Vorwarnungen. In Niederösterreich waren die Donaupegel im Steigen begriffen.
In Kienstock lag der Pegel bei 7,50 Metern. Nach Angaben der Landeswarnzentrale galt in fast allen an der Donau liegenden Bezirken Hochwasseralarm (das ist die zweite Stufe nach Hochwasserwarnung, Anm.). Wegen Hochwassers ist die Wachau-Bundesstraße B3 am Nordufer der Donau zwischen Emmersdorf bei Melk und Krems gesperrt worden, teilte der ÖAMTC mit. Ein Ausweichen war - zumindest vorerst - über das Südufer (B33) möglich.
Schärding unter Wasser
In Schärding in Oberösterreich waren durch den Starkregen und den Anstieg des Inn bereits Teile der Innenstadt überflutet. 40 Häuser waren betroffen. Der Inn stieg bis Mittag bis zu 70 Zentimeter pro Stunde. Auch für Steyr und Saxen (Bezirk Perg) wurde ein Hochwasser-Voralarm ausgerufen.
In der Obersteiermark gab es infolge Starkregens für die Feuerwehren vor allem des Bezirks Liezen eine einsatzreiche Nacht. 15 Feuerwehren rückten mit 350 Kräften zu rund 50 Einsätzen aus, Keller mussten ausgepumpt und Muren beseitigt werden.
Überlutungen in Salzburg
Der starke Dauerregen führte im Bundesland Salzburg zu zahlreichen Überschwemmungen und Vermurungen. Rund 1.000 Florijanijünger von 65 Feuerwehren standen in der Nacht auf Donnerstag im Einsatz. Besonders betroffen waren die Gemeinden Oberndorf (Flachgau), Taxenbach (Pinzgau) und Leogang (Pinzgau), so die Feuerwehr.
Starkregen hielt in der Nacht zum Donnerstag in Tirol zahlreiche Feuerwehren in Atem. Am stärksten betroffen war der Bezirk Kitzbühel. Schadensmeldungen kamen auch aus den Bezirken Kufstein, Schwaz und Reutte.
Die anhaltenden und teilweise starken Regenfälle in der Nacht auf Donnerstag sorgten auch in Vorarlberg für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Besonders von den Wassermassen betroffen waren die nördlichen Regionen Vorarlbergs, etwa das untere Rheintal sowie der Bregenzerwald.
(apa/red)
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