Montag, 31. Mai 2010

Fördert Hauptschule Jugendkriminalität? Deutscher Kriminologe ist für Abschaffung

  • Grund: "Soziale Verlierer sind hier zusammengeballt"
  • Gegenseitiges Hochschaukeln, gute Vorbilder fehlen

Die Trennung der Kinder in Gymnasien und Hauptschulen fördert nach Ansicht des deutschen Kriminologen Christian Pfeiffer die Jugendkriminalität. Die Hauptschule sei ein "Verstärkungsfaktor für Jugendgewalt", so der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen im Ö1-"Morgenjournal". Grund sei , dass die in den Hauptschulen "zusammengeballten sozialen Verlierer" sich gegenseitig "negativ hochschaukeln".

Der Soziologe Dirk Baier meinte, dass sich die Hauptschüler "gegenseitig anstecken, Dinge zu tun, die man eigentlich nicht tun sollte". Ihnen fehlten oft positive Vorbilder wie etwa ein Freund, der ihnen zeige, wie man erfolgreich sein könne.

Hauptschule als ein Hauptfaktor für Kriminalität
Für ihre Studien haben die Kriminologen rund 45.000 Jugendliche in Deutschland befragt und drei Hauptfaktoren für Jugendkriminalität ausgemacht: Dies seien vor allem selbst erlebte Gewalt durch die Eltern, Alkoholkonsum und Hauptschulbesuch. Dort, wo immer weniger Kinder in Hauptschulen gingen, sinke das Gesamtniveau der Jugendkriminalität, so Pfeiffer. Wo die Hauptschule dagegen blühe und gedeihe wie etwa in München, gebe es die höchste Jugendgewaltrate unter Türken - die niedrigste habe man in Regionen geortet, wo 70 bis 80 Prozent der Türken in Realschulen oder Gymnasien gehen.

Kriminologe: Hauptschulen abschaffen
Für Pfeiffer wäre die Abschaffung der Hauptschulen ein "kriminalpräventiver Akt". Ein gemeinsamer Unterricht aller Kinder verhindere eine "Verdichtung sozialer Randgruppen".

(apa/red)

31.5.2010 13:53
Freak40, 31. 05. '10 16:51
hey
alder,das ist konkret korrekt.Respekt.
Wien_1190, 01. 06. '10 08:24
Re: hey
Diese Grammatik wär ja schön - ich hab letztens ein Graffiti vor einer Hauptschule gesehn wo stant : Wir brauchen keine Schule - wir sind Ganster - dann war das "G" im nachhinein noch dazugemalt *g*


sowas nenn ich Bildungsniveau auf das ein Gymnasiast in seiner Schule/Klasse - gut und gerne - verzichten kann!
Wien_1190, 01. 06. '10 11:49
Re: hey
niemandem ist mein "stant" aufgefallen :(

natürlich stand *g*
brabus, 31. 05. '10 16:48
Hauptschulen
Die Schulform an sich ist nicht das Problem, sondern die Schüler, die dort hingehen. Da in der Mehrheit Kinder, die schon in der Volksschule schwach waren (weil sie zB nicht der deutschen Sprache mächtig sind) ihre Schulpflicht dort 'absitzen', fehlen auch die entsprechenden Anreize und Ziele. Und ein Sammelbecken aus Kindern verschiedener sozialer Stufen ist immer ein Ort für Gewalt und Kriminalität. Dieses Sammelbecken zu erweitern, indem man alles in eine Schulform packt bedeutet nur eine Erweiterung des negativen Einflusses auf andere Schulkinder und ein Sinken des Gesamtbildungsniveaus. Solange sich daher die Voraussetzungen nicht ändern (Integration, Sprachausbildung in der Volksschule, soziale und kulturelle Toleranz) wird auch die Aschaffung der Hauptschule nicht am Problem ändern.
Wien_1190, 01. 06. '10 08:29
Re: Hauptschulen
Vollkommen richtig!


Man sollte den Eltern "die Daumenschrauben" ansetzen und ihnen klar machen, dass sie ihren Kindern jedliche Chance auf beruflichen/sozialen Erfolg verwehren! NUR wie - sprechen sie Türkisch - nein - ich nix verstehen - wenn wir nur solche Leute in der Haupschule haben ist es klar, das sie sich mit Messerstecherein / Schlägen usw beschäftigen - dazu braucht man nicht kommunizieren - höchstens : "Gib Geld"


Also - Eltern "gscheit" einbürgern - wenn überhaupt - dann haben die Kinder erst Chancen! anders geht es nicht! außer sie werden in Siedlungen / Viertel usw "gesperrt" - dann haben wir wie in den USA - little Italy - Chinatown - und das bringt auf Dauer nichts außer Probleme!

Fr Karl - Sie haben keine Ahnung von dem Schulsystem!
norica, 31. 05. '10 14:34
Hauptschule nicht gleich Hauptschule
Man darf nicht alle Schulen eines Typs in den gleichen Topf werfen.

So muss man z.B. beachten, dass Hauptschulen im ländlichen Raum vom Niveau her signifikant besser abschneiden als Hauptschulen in den Landeshauptstädten.
Sicher wird im Gymnasium ein anspruchsvollerer Unterricht abgehalten, aber ich wage zu behaupten dass ein Hauptschüler aus dem ländlichen Raum in Unterrichtsfächern wie Mathe, Deutsch und Englisch mit einem Gymnasiasten mithalten kann.

Außerdem legt das soziale Fehlverhalten überall zu. Sowohl in der Stadt als auch am Land, sowohl in den Hauptschulen als auch in den Gymnasien.

Ob die Mittelschule positiv für Österreichs Jugend ist wird sich herausstellen. Einige Schulen haben sich ja als Versuchskaninchen bereit gestellt. Ich bezweifle aber, dass sie uns nützt
Wien_1190, 31. 05. '10 14:42
Re: Hauptschule nicht gleich Hauptschule
Ich glaube, dass es garnicht soweit kommen wird!

Zuviele Leute werden dagegen sein - und zwar auf beiden Seiten - denn ich kann mir bei Gott nicht vorstellen, dass sich lernschwache Kinder gerne "fördern" lassen - denn "Förderung" - hat mit Nachholbedarf und Lernen lernen zu tun! und wer dies nicht von seinen Eltern mitbekommt bzw von seinen einen "Wissensrückhalt" hat - der wird einfach nicht die "Lust" daran haben!

Wenn man zu 20 verschiedenen Leuten laufen muss um sich den Stoff "zusammenzutragen" - der ist im Endeffekt unmotiviert - wer nachhause kommt seine Eltern am Abend fragt wie dies und das geht - und eine Antwort bekommt - hat 100% mehr Spaß daran!

Man sollte es trotzdem immer von beiden Seiten sehen! - was mir - ganz ehrlich - immens schwer fällt.
Wien_1190, 31. 05. '10 13:51
Hr. "Kriminologe" Christian Pfeiffer...
...wenn man diesen "Ansatz" von der anderen Seite sieht - was man immer machen sollte beim "objektiven betrachten" - dann stellt sich mir die Frage: Wie soll das denn aussehn?

Beispiel: Eine Hand voll Jugendlicher werden von der Hauptschule ins Gymnasium "überstellt" - und dort wird geschaut was sie ändern. Es gibt 2 Optionen

Option1: Die Hauptschüler kommen in das Gymnasium(haben natürlich nicht den Wissensstand eines Gymnasiasten)und bekommen dort Wissen "aufgezwungen" mit dem sie - deren Ansicht nach - nichts anfangen können - demnach werden sie sich nicht mit den lernstarken zusammen tun - sondern mit den lernschwachen den Unterricht stören!

Option2(ziemlich unwahrscheinlich): Die Hauptschüler passen sich den Gymnasiasten an - wozu eigentlich kein Grund für sie besteht - 1/2
Wien_1190, 31. 05. '10 13:56
2/2
-denn die meisten bekommen von den Eltern vorgelebt - "Bua wennst an 4rer hast is des positiv" - und mit so einer Einstellung haben Leute in einem Gymnasium nichts verloren

Die Option 2 wäre zwar wünschenswert - jedoch nur in der Theorie durchsetzbar - in der Praxis sieht die Welt ganz anders aus - mit Messerstecherein an Haupschulen etc.

Ich würde mir so sehr wünsch, dass Frau Karl sich dieses "Bein stellt" und versucht die "Gesamtschule" einzuführen! ;)
Freak40, 31. 05. '10 17:48
Re: Hr.
man züchtet hier die Generationen saublöd,nix wissen,nix können heran.
Wien_1190, 01. 06. '10 08:11
Re: Hr.
ob das der Wirtschaft was bringt - außer das die Selektion erleichtert wird ;)
diewilde, 31. 05. '10 12:35
Frage
Wurde hier nur das Verhalten von Türken untersucht?
Wien_1190, 31. 05. '10 14:09
Re: Frage
Nunja wie soll man was anderes messen - 85% der Haupschulbesucher haben leider Migrationshintergrund - nur man muss das "Über an der Wurzel packen" und den Eltern klar machen, dass es ihren Kindern nichts bringt, wenn man ihnen "minderwertige Deutschkenntnisse" vermittelt, sie nur mit "ihres gleichen" "rumlaufen lässt! UVM!!

Natürlich "schaukeln sich gleichgesinnte" hoch - nur sie ziehn genauso anders gesinnte hinunter!! das muss einmal jemand bedenken!