Lauda klagt wegen Asche-Flugverboten:
Will Luftfahrtbehörde auf Ersatz verklagen
- In drei Wochen will Niki alle Daten beisammen haben
- Auch die AUA prüft jetzt eine Schadenersatzklage

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Flyniki-Chef Niki Lauda will wegen der Einbußen, die seine Airline aufgrund der Flugverbote in Folge der isländischen Aschewolke erlitten hat, die Luftfahrtbehörden und damit die Republik Österreich auf Schadenersatz verklagen.
"In maximal drei Wochen werden wir alle notwendigen Daten beisammen haben, um die genaue Schadensgröße nachweisen zu können. Dann wird geklagt", wird Lauda zitiert. Weiters kann sich Lauda vorstellen, sich an einer von der Billigairline EasyJet angekündigten Sammelklage zu beteiligen: "Wir werden uns genau ansehen, wie EasyJet hier vorgeht. Wenn die Klage vernünftig ist, wäre es durchaus denkbar, dass wir uns anschließen."
Auch AUA will klagen
Auch die Lufthansa-Tochter AUA prüft eine Schadenersatzklage im Zusammenhang mit den europaweiten Flugverboten nach dem Vulkanausbruch auf Island, "aber gegen wen kann ich noch gar nicht sagen", so AUA-Sprecher Martin Hehemann. Wenn, dann werde man jedenfalls in Abstimmung mit anderen Airlines vorgehen, z.B. mit dem Verband der Europäischen Airlines (AEA), "das wäre eine Variante".
Die Höhe des Schadens, den die Austrian Airlines durch die Flugverbotene erlitten haben, wollte der Sprecher nicht beziffern. "Wir wissen es, haben es aber nur für die Lufthansa insgesamt kommuniziert." Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hatte den Schaden für den gesamten Lufthansa-Konzern mit fast 200 Mio. Euro angegeben.
(apa/red)
