Sensationelles WM-Testspiel: Neuseeland zwingt Serbien mit einem 1:0-Sieg in die Knie
- Spanien müht sich gegen Saudi Arabien mit 3:2 ab
- Harmloses Remis zwischen Kamerun und Slowakei

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Das WM-Testspiel-Doppel im Klagenfurter Wörthersee-Stadion hat mit einer faustdicken Überraschung geendet. Fußball-Exot Neuseeland feierte vor 14.000 Zuschauern einen 1:0-Sieg über Serbien. Davor hatten sich Kamerun und die Slowakei mit 1:1 getrennt. Spanien gewann in Innsbruck 3:2 gegen Saudi Arabien.
Die Neuseeländer brachten die Serben dank einer unorthodoxen, aber effizienten Taktik zum Verzweifeln. Die Serben, bei denen Inter-Mailand-Kicker Stankovic auf der Bank saß und Obradovic in der 21. Minute mit einer blutenden Nase vom Feld musste, hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, wussten sich zumeist aber nur mit harmlosen Weitschüssen zu helfen. Die beste Chance vergab Subotic in der 38. Minute, als er aus zwei Metern per Kopf das Tor verfehlte.
Ausschreitungen in Klagenfurt
Danach sorgten die serbischen Fans - unter den 14.000 Zuschauern in der klaren Mehrheit - für negative Höhepunkte. Zunächst wurden Feuerwerkskörper gezündet und eine Flasche aufs Feld geworfen, wenige Minuten vor Schluss stürmten dann einige Anhänger auf den Platz. Kapitän Vidic und seine Kollegen bemühten sich schließlich erfolgreich, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.
Deutlich ruhiger war es im ersten Match des Tages beim 1:1 zwischen der Slowakei und Kamerun durch Treffer von Kopunek (6.) bzw. Eyong (83.) zugegangen. Die Kameruner fanden ohne Superstar Samuel Eto'o mit ihrem äußerst flexibel angelegten 4-3-3-System erst nach einer guten Viertelstunde besser ins Spiel, mehr als Halbchancen durch Schüsse von Webo und Eyong schauten jedoch nicht heraus.
Mühsamer Sieg der Spanier
Europameister Spanien mühte sich währenddessen im Innsbrucker Tivoli-Stadion gegen Saudi Arabien zu einem 3:2. Die Spanier konnten aber phasenweise nicht überzeugen. Erst in der Nachspielzeit erzielte Fernando Llorente (92.) den Siegestreffer. Zuvor hatten David Villa (30.) und Xabi Alonso (58.) getroffen.
(apa/red)
