Dienstag, 25. Mai 2010

Einbrecher sprengen Bankfiliale in die Luft:
Spektakuläre Explosion im deutschen Malliß

  • Keine Verletzten, aber mehrere Häuser beschädigt
  • Serie von Sprengstoffattacken in umliegender Region

Im norddeutschen Städtchen Malliß (Bundesland Mecklenburg-Vorpommern) haben Unbekannte eine Bankfiliale in die Luft gesprengt. Anwohner hatten gegen 2.30 Uhr einen lauten Knall und Erschütterungen wahrgenommen und die Polizei alarmiert, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Räume der Volksbank in einem kleinen Geschäftscenter wurden fast völlig zerstört. Die Polizei vermutet einen Einbruchsversuch.

In der Nähe der Filiale wurde ein ausgebrannter Radlader entdeckt. Der Tresor der Bank wurde jedoch ungeöffnet gefunden. Verletzt wurde niemand, allerdings wurden bei dem Vorfall mehrere Nachbarhäuser und ein Auto beschädigt. Die Trümmer der Gebäude flogen bis zu 50 Meter weit.

In den vergangenen Wochen hatte es im benachbarten Brandenburg bereits drei Sprengstoffattacken auf Geldautomaten gegeben, wie der NDR auf seiner Online-Seite berichtet.

(red)

25.5.2010 15:47