"Brandstifter" das Handwerk legen: Drei- Staaten-Koalition gegen Nordkorea-Diktator
- USA, Japan und Südkorea vereint gegen Kim Jong-il
- Norden hat alle Beziehungen zum Süden ausgesetzt

·Nordkoreas Truppen sind bereit zum Kampf
Alle Beziehungen zum Süden abgebrochen
·Säbelrasseln auf Koreas Halbinsel
Seoul beschließt neue Sanktionen gegen Norden
·Diktator klopft beim Nachbarn um Hilfe an
Kim Jong-il absolvierte Geheimbesuch in China
In der sich zuspitzenden Krise um den mutmaßlichen nordkoreanischen Torpedoangriff auf ein südkoreanisches Kriegsschiff haben die USA und Japan der Regierung in Seoul ihre Unterstützung zugesichert. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums verständigten sich sich Pentagon-Chef Robert Gates und sein japanischer Amtskollege Toshima Kitazawa bei einem Gespräch in Washington darauf, sich in dem Konflikt gemeinsam an die Seite Südkoreas zu stellen. Im Juni sei ein Dreiertreffen mit dem südkoreanischen Verteidigungsminister geplant.
Auch US-Außenministerin Hillary Clinton hat Nordkorea während ihres Besuchs in Südkorea davor gewarnt, den Konflikt der beiden Nachbarstaaten eskalieren zu lassen. Die Regierung in Pjöngjang solle ihre "Provokationen und Politik der Drohungen" unterlassen, sagte Clinton nach einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak.
Zugleich forderte sie eine Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf das Sinken des südkoreanischen Kriegsschiffs "Cheonan" im Gelben Meer, das nach Ansicht internationaler Ermittler durch einen nordkoreanischen Torpedoangriff verursacht wurde. Bei dem Unglück waren 46 Menschen ums Leben gekommen. Die kommunistische Führung in Pjöngjang weist jede Schuld von sich und drohte mit Krieg. Nach Angaben nordkoreanischer Dissidenten versetzte Diktator Kim Jong-il die Truppen bereits in Alarmbereitschaft. Nordkorea kündigte den Abbruch aller Beziehungen zu Südkorea an, das wiederum den wegen des Untergangs des Kriegsschiffes den UNO-Sicherheitsrat einschalten will.
(apa/red)
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