Scheuch wird Mitglied im FPÖ-Vorstand: FPÖ
und FPK arbeiten an "Kooperationsvertrag"
- Verschränkung der Kärntner Ex-Orangen wird enger
- Gemeinsames Antreten bei Bundeswahlen geplant

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FPK-Chef Uwe Scheuch wird Mitglied im FPÖ-Bundesparteivorstand. Damit wird die Verschränkung der ehemaligen Kärntner Orangen mit den Freiheitlichen noch etwas enger. Unterdessen arbeiten FPÖ und FPK an einem "Kooperationsvertrag", der etwa das gemeinsame Antreten bei Wahlen regelt.
Im Dezember des vergangenen Jahres hatte sich die Spitze des Kärntner BZÖ von der Bundespartei losgelöst und die Freiheitlichen in Kärnten (FPK) gegründet, deren Obmann Scheuch ist. Angekündigt wurde etwa ein gemeinsames Antreten bei Bundeswahlen sowie eine Zusammenarbeit im Parlament. Dabei wurde die Landes-FPÖ mehr oder weniger links liegen gelassen, über ihre Rolle in der Partei wird derzeit noch verhandelt, was sich äußerst schwierig gestaltet.
Bereits im Juni könnte Scheuchs Kooptierung in den FPÖ-Bundesvorstand erfolgen, heißt es in der Partei. Das Mitspracherecht der Kärntner Freiheitlichen soll auch ein sogenannter Kooperationsvertrag regeln, der derzeit laut Generalsekretär Herbert Kickl juristisch ausgearbeitet wird. Darin enthalten sein soll laut Insidern auch die Regelung für die Listenerstellung bei Landtagswahlen in Kärnten. So könnte ein Reißverschlusssystem garantieren, dass jeweils ein Mitglied der Kärntner FPÖ auf einen FPK-Funktionär folgt.
(apa/red)
