Mittwoch, 26. Mai 2010

Ortstafelstreit lässt Fischer keine Ruhe:
Bundespräsident hält Lösung für 'überreif'

  • 'Müssen uns an Versprechen im Staatsvertrag halten"
  • Stippvisite in Südkärntner Gemeinde Zell Pfarre

Bundespräsident Fischer hat sich bei einem Besuch der kleinen Südkärntner Gemeinde Zell Pfarre/Sele Fara für eine rasche Lösung der Ortstafelfrage ausgesprochen. "Der Zeitpunkt ist überreif, um in staatsvertragskonformer Weise eine Lösung zu finden", sagte Fischer im Rahmen eines Festaktes.

Er begründete seinen Besuch in Zell mit dem aus seiner Sicht hervorragenden Resultat bei der Bundespräsidentenwahl vom 25. April. Mit 89,8 Prozent hatte er hier landesweit das beste Gemeindeergebnis erzielt.

Schon Kindern werde beigebracht, dass das, was versprochen werde, auch gehalten werden müsse, sagte Fischer. "Deshalb müssen wir auch die Versprechen im Staatsvertrag halten", erklärte er. Im Artikel 7 des Staatsvertrages ist die Aufstellung von zweisprachigen Ortstafeln in zweisprachigen Gebieten in Österreich festgelegt. "Ich möchte mich in meiner zweiten Amtsperiode im Rahmen der Möglichkeiten, die ich habe, um das Thema bemühen", erklärte Fischer.

Die Ansagen aus verschiedensten politischen Richtungen, das Ortstafelproblem rund um das 90-Jahr-Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung von 1920 lösen zu wollen, bezeichnete Fischer als "Bewegung in die richtige Richtung." Das Jubiläum sei allerdings auch ein Zeitpunkt, "wo alle Probleme deutlich auf dem Tisch liegen werden". Die gesamte Ortstafelproblematik sei "ein dickes Brett, wo man Geduld braucht", so Fischer. Er ist übrigens nicht der erste Bundespräsident, der Zell einen Besuch abstattete. Vor rund 30 Jahren war bereits Rudolf Kirchschläger in der derzeit 640 Einwohner zählenden Gemeinde. (apa/red)

26.5.2010 14:35
galileo2, 27. 05. '10 11:24
heinzi
verschwind wieder aufs klo, dort bist gut aufgehoben.
BadLieutenant, 27. 05. '10 08:41
Na dann frage ich mich ...
... wo sind den bitte die Strafanzeigen und Amtsenthebungsverfahren gegen Landeshauptmann und Co., gegen Bezirkshauptmänner und Bürgermeister, die sich bis heute schlichtweg weigern OGH-Entscheide umzusetzen?
Oder wird da wieder einmal nur heisse Luft umverteilt, weil man vor wichtigen Wahlen (Burgenland, Steiermark, Wien) dem FPÖ/FPK/BZÖ-Konglomerat keine Themen liefern will?

Die üblichen Sonntagsreden vom Schönwetter-Heinzi halt!
Denn dort wo es in der inhaltlichen Auseinandersetzung weh tun würde, da geht dem (angeblich) parteiunabhängigen Staatsoberhaupt für alle (auch für die betroffenen Minderheitengemeinden?) die Parteilinie des "Nur kein Wirbel vor den Wahlen" plötzlich vor.
Armselig!
sidestep, 27. 05. '10 10:04
Re: Na dann frage ich mich ...
Die Analyse, die Sie hier gemacht haben stimmt haargenau!
galileo2, 27. 05. '10 07:17
na do schaust her
da rote heinzi is amol ned am klo. heinzi, jetzt brauchst die net wichtig mochn, des hest kena bei dem eu vertrog.
Viennese, 26. 05. '10 17:06
Ist er unser Präsident?
Kommt BP Fischer endlich drauf ,dass sich das Problem Orttafelstreit lösen lassen muß? Hat er endlich Zeit sich um österreichische Belange zu kümmern, oder ist er voll mit seinen nordkoreanischen Freunden beschäftigt?
Jetzt wo an allen Ecken der Hut brennt und bedeutend größere Probleme zu lösen sind,kommt der kleine Heinzi vom Klo und meldet sich auch zu Wort! So einen Bundespräsidenten haben wir nicht gebraucht, treten Sie zurück und lassen wir das Amt eines Bundespräsidenten der Vergangenjheit angehören. Brauchen wir soweiso nicht.
sidestep, 27. 05. '10 10:05
Re: Ist er unser Präsident?
Auch das stimmt ganz genau
Wien_1190, 27. 05. '10 10:27
Re: Ist er unser Präsident?
Über das "brauchen" kann man streiten - aber einen "solchen" brauchen!! wir mit Sicherheit nicht!


Schade das er die Zeiche nicht wahrgenommen hat - und die "mikrige" Wahlbeteiligung als Armutszeugnis - seinerseits - gesehn hat! - Rücktrittsreif seit mehr als 6Jahren!!!!!!! so siehts aus
sidestep, 26. 05. '10 14:55
HBP Fischer, da sag ich nur...
... frei nach einer Versicherung "Ihre Sorgen möchte ich haben!" Damit mich niemand falsch versteht: Die Ortstafeln, die den Slowenen zustehen und die ihnen im Staatsvertrag zugesichert sind, s i n d ohne wenn und aber aufzustellen. Aber nach rund 90 Jahren hat diese Sache noch ein paar Wochen oder Monate Zeit. Sie haben sich trotz Aufforderung, damals als Haider ein korruptes Spiel mit dem Versetzen von Ortstafeln spielte, nicht getraut etwas zu unternehmen, obwohl es Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit gewesen wäre und wollen jetzt alles über das Knie brechen, obwohl wir wesentlich andere und dringendere Probleme (sieeh z.B. Sanierung des Budgets) haben? Typisch Fischer: Alles verbal vernebeln und Staub aufwirbeln aber nichts wirklich tun oder wirklich leisten.