Warnende Worte an die ignoranten Wirte:
Verstöße gegen Rauchverbot werden teuer
- Stöger: "Strafen werden ökonomisch spürbar sein"
- Gesundheitsminister plädiert für mehr Kontrolleure

·Gemischte Gefühle bei Österreichs Wirten
Skepsis und Unmut über
heimisches Rauchverbot
·Österreicher wollen eigene Raucherräume
Umfrage: 70 Prozent
für getrennte Bereiche
·USA: Kein Qualmen mehr in U-Booten
Studie: Rückstände in
Luft "unerträglich" hoch
·Rauchverbot in der Gastronomie im Visier
Stöger kündigt schärfere Kontrollen ab Juli an
Gesundheitsminister Alois Stöger hat sich bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Tabakkonsum in der Gastronomie positiv über eine Aufstockung der Rauchverbots-Kontrolleure in den Bezirksverwaltungsbehörden geäußert: "Jeder Landeshauptmann kann und soll Personal aufnehmen, um die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen", so Stöger in einer Aussendung. Das geltende Tabakgesetz bezeichnete der Minister als "Schritt in die richtige Richtung".
Einmal mehr verwies Stöger auf hohe Geldbußen ab dem Ende der Übergangs- und Umbaufrist mit 1. Juli: "Die Strafen werden ökonomisch spürbar sein, sie steigen im Wiederholungsfall." Eine Neuerung gibt es für Nichtraucher: Für sie wurde im Gesundheitsministerium eine Ombudsstelle geschaffen.
Laut den Grünen, Veranstalter der Diskussion, musste Stöger bei der Debatte scharfe Kritik einstecken. Grünen-Chefin Eva Glawischnig beurteilte das derzeit geltende Gesetz als keinesfalls ausreichend. "Unsere Außenluft reglementieren wir äußerst streng und bei der Innenluft schließen wir Kompromisse. Das ist doch absurd", so die Politikerin. (apa/red)
