Dienstag, 1. Juni 2010

Kein Ende der Regenfälle in Sicht: Bis
zum Wochenende bleibt es unbeständig

  • Überflutungen durch Unwetter in Niederösterreich
  • Großeinsatz der Feuerwehr: Straßen unter Wasser

Keine sonnigen Aussichten: Der Himmel über Österreich bleibt unbeständig und bewölkt. Erst für Freitag kündigen die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) einen Hoffnungsschimmer für besseres Wetter an. In Niederösterreich bleibt die Situation nach den schweren Unwettern der vergangenen Tage weiterhin kritisch. Im Weinviertel und Marchfeld sowie im Bezirk Baden rückten Feuerwehren zu Auspumparbeiten aus - ebenso in Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung), wo die - tief gelegene - Umfahrungsstraße gesperrt werden musste.

Nach den Unwettern der vergangenen Tage haben unterdessen Melker Pioniere im Rahmen eines Assistenzeinsatzes in Hollenthon in der Buckligen Welt eine so genannte D-Brücke errichtet. Allein in der Buckligen Welt standen 400 Feuerwehrleute im Einsatz.

Regenschauer nehmen kein Ende
Und noch ist kein Ende der Regenfälle in Sicht: Heute steht dem Großteil des Landes ein trüber und nasser Tag bevor. Wiederholt regnet es, vor allem in der ersten Tageshälfte im Osten, teils anhaltend und kräftig. Am Nachmittag gibt es dann längere Niederschlagspausen, lediglich entlang der Alpennordseite hält der Regen weiter an. Etwas besser gestaltet sich das Wetter in Osttirol und Oberkärnten, dort fällt der Regen deutlich schwächer aus, zudem zeigt sich auch zeitweise die Sonne. Der Wind bläst mäßig bis lebhaft aus West bis Nord. Frühmorgens umspannen die Temperaturen sechs bis zwölf Grad, die Tagesmaxima zehn bis 18 Grad.

Auch am Mittwoch ziehen dichte Wolken mit Regenschauern immer wieder vorüber, nur kurze sonnige Phasen sind dabei anzutreffen, am ehesten noch im Südwesten und Süden Österreichs. Länger anhaltender Regen stellt sich vermehrt im Osten ein. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im Donauraum auch stark aus Südwest bis Nordwest. Am Morgen Temperaturen zwischen sechs und 14 Grad, am Nachmittag zwischen 13 und 21 Grad.

Leichte Besserung am Feiertag
Am Donnerstag wird es nur leicht besser: Vor allem in der Osthälfte Österreichs sowie entlang der Alpennordseite gehen tagsüber oft Regenschauer nieder, die mitunter recht kräftig ausfallen können. Im übrigen Land ziehen diese nur vereinzelt vorüber, gelegentlich kommt dabei die Sonne zum Zug. Zumeist trocken und sonnig präsentieren sich dagegen Vorarlberg und Tirol. Der Wind weht weiterhin mäßig bis lebhaft, im Donauraum stark aus nordwestlichen Richtungen. Nach nächtlicher Abkühlung auf 15 bis sieben Grad liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen 15 und 22 Grad.

Endlich wieder Sonne am Freitag
Am Freitag stehen in weiten Teilen des Landes endlich sonnige Bedingungen bevor. Ab Mittag entstehen jedoch über dem Bergland Quellwolken, der eine oder andere Regenschauer ist dann örtlich einzuplanen. Zumeist trocken sollte es in den Niederungen bleiben, einzelne Regenschauer sind lediglich im Südosten noch möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Norden und Osten lebhaft aus Nordwest. Frühtemperaturen zwischen sieben und 15 Grad, Tageshöchsttemperaturen zwischen 17 und 26 Grad.


(apa/red)

1.6.2010 07:33