Schwere Unwetter in Ostösterreich: Feuer- wehr weiter mit Aufräumarbeit beschäftigt
- Bezirk Mattersburg war am stärksten betroffen
- Reinigungsarbieten noch bis zum Wochenende
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Nach den schweren Unwettern waren in Hollenthon und Kirchschlag in der Buckligen Welt noch 100 bis 120 Feuerwehrleute mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Erneuter Regen und Hagelschlag habe die Situation vorübergehend wieder verschärft, berichtete die Feuerwehr. Ruhig verlief hingegen die Nacht im Nordburgenland.
13 Häuser in der Gemeinde sind nach wie vor weder zu Fuß noch mit Fahrzeugen erreichbar. Hier soll das Bundesheer in den kommenden Tagen Behelfsbrücken errichten. Die Versorgung der Leute sei aber gesichert, betonte der Kommandant. Der Assistenzeinsatz konzentriere sich auf die Gemeinde, hieß es seitens des NÖ Militärkommandos.
Letzte gröbere Reinigungsarbeiten dürften die Feuerwehren auch noch am Wochenende auf Trab halten, danach sollte - sofern nicht weitere Unwetter zuschlagen - die Arbeit für die örtlichen Hilfskräfte erledigt sein, heiß es. Bis alle Schäden an Straßen, Brücken und Häusern behoben seien, werde es aber noch Wochen dauern. Auch die Schadenshöhe sei "noch nicht einmal grob" abschätzbar.
Im Nordburgenland, wo der Bezirk Mattersburg von schweren Unwettern betroffen war, hat sich die Lage mittlerweile vorerst entspannt. In Bad Sauerbrunn hat mit Hilfe von Kehrmaschinen die Reinigung der nach wolkenbruchartigen Regenfällen stark verschmutzen Straßen begonnen. Im Kurort mussten die Helfer rund 40 Einsätze bewältigen.
(apa/red)
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