Dienstag, 25. Mai 2010

Anpfiff für die SAT-Receiver zur WM 2010:
Was Sie beim Kauf berücksichtigen sollten

  • Von Festplatte über Tuner-Zahl bis zum HD-Empfang
  • PLUS: Aktuelle Marktübersicht zu den besten Geräten

Sie naht in großen Schritten: die Fußballsensation des Jahres. Die Rede ist von der WM in Südafrika, sie beginnt am 11. Juni. Damit das Kicker-spektakel auch in bester HD-Qualität daheim empfangen werden kann, empfiehlt sich ein neuer Sat-Receiver. E-MEDIA hat sich bei den Herstellern umgesehen und aktuelle Geräte aufgestöbert.

Mit oder ohne Festplatte? Je nachdem, wie prall das Geldbörsel gefüllt ist, greift man zu einem Receiver mit einer eingebauten Festplatte - oder auch nicht. Manche Geräte haben einen Wechselrahmen an Bord, in den interne 2,5-Zoll-Festplatten relativ einfach eingebaut werden können. Die Alternative lautet dann *PVR- ready*. Das heißt, dass der Receiver mit USB-Ports ausgestattet ist, an die man z. B. externe Festplatten anstöpseln kann. Auf diesen werden allfällige Aufnahmen dann gespeichert. Und: Viele Geräte können auch von angesteckten USB-Sticks Fotos, Videos oder Musikdateien wiedergeben.

Twin Tuner oder Single Tuner? Receiver mit zwei Empfängern (Twin Tuner) ermöglichen es, gleichzeitig bis zu zwei Fernsehprogramme aufzunehmen und ein anderes anzusehen. Wer auf dieses Feature verzichten kann, nimmt ein Single-Tuner-Gerät.

ORF HD
Viele Receiver gibt es gleich im Package mit ORF-Digital-Sat-Karte. Diese ist das erste Kriterium für den Empfang von ORF HD. Nebst HD-Fernseher (oder -Beamer) benötigt man punkto Receiver ein Modell, das DVB-S und DVB-S2 beherrscht. Zusätzlich muss das Gerät entweder mit *ORF-tauglich* gekennzeichnet sein oder ein CI-Interface mit Modul vorhanden sein. Man beachte: Um ORF HD empfangen zu können, ist ein Sendersuchlauf notwendig. Bei HD-Empfangsgeräten, die das ORF-HD-Prüfzeichen tragen, ist der Kanal von ORF 1 HD bereits voreingestellt.

Special Features
Wer auf zeitversetztes Fernsehen Wert legt, achtet auf das Vorhanden- sein der Timeshift-Funktion. Oft bringen entsprechende Geräte auch einen SD-Karten-Slot mit, so können SD-Karten relativ stromsparend "timeshiften". Via Ethernet-Anschluss - so vorhanden - können aufgezeichnete Sendungen zum PC übertragen und danach einfach auf DVD gebrannt werden.

(E-MEDIA/Marton)

25.5.2010 09:32