Die British Airways bleiben der Luft fern:
Kabinenpersonal tritt in fünftägigen Streik
- Schlichtungsversuch ist in letzter Minute gescheitert
- Protest gegen Sparmaßnahmen & Arbeitsbedingungen
·Airlines auf der Jagd
nach verlorener Asche
Staat & Kunden sollen für
Millionenverlust herhalten

Nachdem sich Hoffnungen auf eine Einigung in letzter Minute zerschlagen haben, ist das Kabinenpersonal der verlustreichen Fluggesellschaft British Airways (BA) in einen fünftägigen Streik getreten. Die Gewerkschaft Unite hatte eine Schlichtung für gescheitert erklärt. Notfallpläne sollen den Betrieb weitestgehend aufrechterhalten, sagte BA-Chef Willie Walsh.
Das Kabinenpersonal protestiert seit Monaten gegen weitere geplante Sparmaßnahmen und die Arbeitsbedingungen. British Airways machte im vergangenen Geschäftsjahr bis Ende März den höchsten Konzernverlust. Das Minus von 425 Millionen Pfund (derzeit rund 500 Mio. Euro) verursachte vor allem der Rückgang der Passagierzahlen, die Wirtschaftskrise, der harte Winter und die Flugausfälle wegen der Vulkanasche.
Wie der Fernsehsender Sky New berichtet, hofft die Fluggesellschaft, dass 60 Prozent der Maschinen auf der Langstrecke und 50 Prozent auf der Kurzstrecke von London Heathrow aus fliegen werden. Im März bescherten zwei Streiks BA bereits zusätzliche Millionenverluste. Ein weiterer Ausstand ist für je fünf Tage am 30. Mai und am 5. Juni geplant.
(apa/red)
