Freitag, 21. Mai 2010

Aufstiegskampf in der Ersten Liga geht
weiter: Die Top Drei feiern Heimerfolge

  • Innsbruck setzte sich gegen Hartberg mit 1:0 durch
  • Altach nur noch mit theoretischen Aufstiegschancen

Der Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga bleibt spannend. In der gespielten 32. bzw. vorletzten Runde feierten die Top Drei Heimerfolge. Leader Innsbruck besiegte Hartberg daheim mit 1:0 und bleibt zwei Zähler vor der Admira, die die Vienna in der Südstadt mit 3:0 abfertigte. Altach gewann gegen Salzburg zwar mit 2:0, hat aber nur noch theoretische Aufstiegschancen. Die weiteren Ergebnisse: FC Lustenau-Gratkorn 0:1, Austria A.-Dornbirn 2:1, St. Pölten-A. Lustenau 1:1.

Die Tiroler feierten in einem flotten und unterhaltsamen Spiel den siebenten Heimsieg in Folge. Nach dem 1:0 gegen Hartberg hat es Innsbruck kommende Woche in Pasching gegen die Salzburg Juniors in der eigenen Hand den Aufstieg zu fixieren. Dabei hatten die Hausherren in Hälfte eins bei einem Stangen- und einem Lattenschuss der Steirer Glück, wenngleich Innsbruck über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft war. In der 66. Minute erzielte Marcel Schreter den erlösenden Treffer, der Sieg hätte nach zweimal Aluminium für die Kogler-Truppe auch höher ausfallen können.

Siegesserie bei Admira hält an
Bei der Admira geht die Siegesserie von Neo-Coach Didi Kühbauer weiter. Seit er das Zepter übernommen hat, gab es in fünf Spielen ebenso viele Siege für die Südstädter. Diesmal war die harmlose Vienna das Opfer, die Tore für die Hausherren erzielten Jezek, Friesenbichler und Dibon. Für den Aufstieg muss die Admira in der letzten Runde in Hartberg gewinnen und auf einen Umfaller der Innsbrucker hoffen.

Altach kehrte zwar nach zwei Remis gegen die Salzburg Juniors auf die Siegerstraße zurück, ist aber aus dem Titelrennen ausgeschieden. Tomi und Pamminger waren für die Vorarlberger erfolgreich. Mit drei Zählern Rückstand auf Innsbruck und einem Punkt hinter der Admira sowie der weit schlechteren Tordifferenz ist der Traum vom Aufstieg eine Runde vor Schluss ausgeträumt.


(apa/red)

21.5.2010 21:55