Montag, 17. Mai 2010

Saudische Feuerwehr darf Mädchen retten:
Neues Gesetz nach Brand in Mädchenschule

  • 15 Schülerinnen nicht gerettet und kamen ums Leben
  • Retter dürfen in Notfällen sofort zum Schulgelände

Auch in Saudi-Arabien dürfen Feuerwehrmänner künftig Mädchen retten. Acht Jahre nach dem Brand einer Mädchenschule in Mekka zog das Erziehungsministerium des streng muslimischen Landes entsprechende Konsequenzen aus einem Skandal, der 15 Schülerinnen damals das Leben gekostet hatte. Die Zeitung "Saudi Gazette" berichtete, das Ministerium habe nun allen Schulleitern und dem Wachpersonal "klare Anweisungen" gegeben, dass Rettern in Notfällen sofort Zugang zum Schulgelände gewährt werden muss.

In jedem anderen Land der Welt wäre dies eine Selbstverständlichkeit. Doch in der Pilgerstadt Mekka hatten Wächter der islamischen Religionspolizei im März 2002 Schülerinnen am Verlassen eines brennenden Schulgebäudes gehindert. Der Grund: Die Mädchen trugen keine Kopftücher und keine langen Gewänder. Augenzeugen hatten damals berichtet, die Religionspolizisten hätten die Schülerinnen sogar geschlagen.

Mitarbeiter der Behörde für die Förderung der Tugend und die Verhinderung des Lasters bewachen auch heute noch die Mädchenschulen des islamischen Königreichs. Sie sorgen dafür, dass niemand gegen die staatlich vorgeschriebene Geschlechtertrennung verstößt. Da kein Bursche oder Mann das Schulgelände betreten darf und die Mädchen nur von Lehrerinnen unterrichtet werden, ziehen die Schülerinnen ihre Kopftücher und schwarzen Gewänder normalerweise am Eingang aus.

(apa/red)

17.5.2010 10:52
Wien_1190, 18. 05. '10 08:25
Tja da sieht man wiedereinmal den Unterschied...
...zwischen Moslems und Christen


Wie kann man nur aus dem Glauben!!!! KINDER sterben lassen - weil sie nicht von Männern angegriffen werden dürfen!


Was soll sowas? Und dann wundert sich noch jemand das es zu solchen massiven Problemen - Religionsbezogen - in Österreich gibt?


Falls jemand auf die Idee kommen sollte, mir wiedereinmal zu unterstellen das ich durch meine Aussagen den Nationalsozialismus verherrliche - ist auf dem Holzweg! Diese Aussagen (Religionskonflikte) sind belegt und man kann sie (in Wien z.B) Tag für Tag miterleben! Ich möchte mich voll und ganz vom Nationalsozialismus abgrenzen - auch wenn ich nie was damit zu tun hatte - und sagen : diese Probleme haben WIR ALLE!
Das sind die Probleme eines Multikulturellen Staates