Alles wird neu in der "Donnerstag Nacht": Zahlreiche neue TV-Formate sind geplant
- Talkshow mit Rudi "Seyffenstein" Roubinek kommt
- Und: Stipsits' Comedy-Doku "Burgenland ist überall"
·Dorfer verabschiedet
sich vorerst vom ORF
Beliebter "Donnerstalk" läuft mit Ende 2010 aus
·Neuzugang bei den Desperate Housewives
Beauty Vanessa Williams zieht in die Wisteria Lane
·ORF sucht ab Herbst
"Helden von morgen"
Neue Castingshow für
heimische Musiktalente
·ORF zensuriert
"Dorfers Donnerstalk"
Düringer als "geiler Nikolaus" musste raus
Die ORF-"Donnerstag Nacht" auf ORF 1 wird umgebaut, und Programmdirektor Wolfgang Lorenz kündigt als Ersatz für Erfolgsformate von "Kaiser" Robert Palfrader und Alfred Dorfers "Donnerstalk" neue Formate an. Darunter ist eine Comedy-Doku namens "Burgenland ist überall", eine Talkshow mit dem aus "Wir sind Kaiser" bekannten Rudi Roubinek ("Seyffenstein") sowie zahlreiche Gags mit gefälschten Nachrichten, wie die Programmzeitschrift "tv-media" in ihrer aktuellen Ausgabe berichtete.
Ein Fixstarter ab September ist demnach die Comedy-Doku "Burgenland ist überall", die von den Kabarettisten Thomas Stipsits und Klaus Eckel gestaltet wird. Die beiden nehmen unter anderem das titelgebende Bundesland auf die Schaufel und betätigen sich als Mitarbeiter des vorgeblichen Lokalsenders "Storch-TV". Auch eine Nachfolgesendung der Street-Comedy "echt fett" steht an: Das "B-Team" lauert in neun Folgen mit versteckter Kamera Passanten auf.
Comedy-Talk mit echten und falschen Gästen
Eine eigene Show bekommt "Seyffenstein" Roubinek, der die "ARGE Talkshow" moderieren wird. Der Comedy-Talk mit echten und falschen Gästen soll ab Dezember laufen.
"Sendung ohne Namen" kommt wieder
Kreativkopf David Schalko darf dem Donnerstag ebenfalls seinen Stempel weiter aufdrücken: Einerseits wird die von Schalko erfundene "Sendung ohne Namen" ab 2011 wieder laufen, anderseits steckt er hinter einem Projekt namens "Wochenschau", in dem vornehmlich gefaktes Wochengeschehen bissig kommentiert wird.
Wien und Österreich
Ebenfalls in der Pipeline sind zwei Sendungen von "Indien"-Regisseur Paul Harather. "Brennpunkt Österreich" ist ein Fake-Aufdeckermagazin, bei dem von mehreren TV-Beträgen nur einer real ist. Das zweite Projekt betitelt sich "Wien" und zeigt laut Lorenz Schauspieler, die in ihrer eigenen Art auf Alltagssituationen reagieren.
(apa/red)

