Über Facebook in Falle gelockt & getötet:
20-Jähriger wird wegen Mordes angeklagt
- Unter falschem Namen mit dem Opfer angefreundet
- Warnung: "Räuber und Perverse" in Social Networks
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In Australien ist eine junge Frau offenbar über das beliebte Online-Netzwerk Facebook in eine Falle gelockt und getötet worden. Laut Medienberichten wurde ein 20-Jähriger in der Causa wegen Mordes angeklagt. Er soll sich in dem Internetportal unter falschem Namen mit der 18-jährigen Nona B., dem späteren Mordopfer, angefreundet haben. Am Mittwoch lockte er das Mädchen demnach in ein Naturschutzgebiet im Südwesten von Sydney. Am Freitag wurde ihre Leiche gefunden.
Nach Angaben der Polizei hatte Nona ihren Eltern erzählt, dass sie sich mit zwei Männern treffen wolle, die sie über Facebook kennengelernt hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass es den zweiten Mann gar nicht gab. Wie der Polizist Russell Oxford der Zeitung "Sunday Telegraph" sagte, war Nona eine Tier-Liebhaberin. Sie sei möglicherweise davon ausgegangen, an einem nächtlichen Trainingskurs zur Pflege wildlebender Tiere teilzunehmen. Bei dieser Geschichte habe es sich aber um einen Schwindel gehandelt.
Die Polizei bezeichnete den Fall als ungewöhnlich, mahnte die Nutzer sozialer Netzwerke aber zur Vorsicht. In den Online-Netzwerken tummelten sich "Räuber und Perverse", sagte Oxford. "Man weiß einfach nicht, mit wem man redet."
(apa/red)
