Russland startete mit knappem Sieg in WM: Titelverteidiger gegen Slowakei mit Mühe
- WEishockey-Weltmeister gewinnt Spiel mit 3:1
- Auch Tschechien und Schweden mit Erfolgen

·Auftaktsensation bei
der Eishockey-WM
Deutsche schlagen USA vor Rekord-Publikum
·Zuseher-Weltrekord mit Sensation garniert
Die besten BILDER zum Auftakt der Hockey-WM
·Dieser Weg führt
zum Weltmeistertitel
Spielplan und Ergebnisse der 74. Eishockey-WM
Titelverteidiger Russland hat sich bei der Eishockey-WM in Deutschland zu einem Auftaktsieg gezittert. Der Weltmeister der Jahre 2008 und 2009 bezwang die Slowakei mit 3:1. Vor 18.522 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Kölner Arena sorgten Maxim Afinogenow (15.), Superstar Alexander Owetschkin (30.) und Viktor Koslow (60.) mit ihren Treffern für den Erfolg. Für die Slowaken, WM-Gastgeber 2011, traf Ivan Majesky (44.). Favoritensiege gab es auch durch Schweden (5:2 gegen Norwegen), Tschechien (6:2 gegen Frankreich) und Weißrussland (5:2 gegen Kasachstan).
Sportlicher Höhepunkt war aber der erste Auftritt von Russland. Das Team um Super-Crack Alexander Owetschkin und der Olympia-Vierte Slowakei lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, den die "Sbornaja" für sich entschied. Afinogenow brachte Russland in Führung, dann schlug die Stunde für Owetschkin: Mit einem abgefälschten Schuss sorgte der Torjäger für das 2:0. In der Schlussminute entschied Viktor Koslow mit einem Schuss ins leere Tor die Partie.
In Mannheim führten der dreifache Torschütze Mattias Weinhandl (7., 48., 58. Minute), Erik Karlsson (13.) und Magnus Pääjärvi-Svensson (55.) das "Tre-Kronor-Team" erst spät zum Sieg in der Gruppe C. Gegen Außenseiter Norwegen gaben die Skandinavier sogar eine 2:0-Führung aus der Hand, ehe Weinhandl eine Blamage verhinderte.
Starker Jagr
Für Tschechien steuerte Superstar Jaromir Jagr drei Vorlagen bei. "Er hat heute seine drei Punkte gemacht, aber er ist ein Spieler, der von Spiel zu Spiel noch besser werden kann", sagte Tschechiens Trainer Vladimir Ruzicka über den mittlerweile im russischen Omsk aktiven Weltstar
Bereits in der ersten Minute spielte Jagr die französische Abwehr schwindelig und legte Hubacek zur frühen Führung auf. Auch danach brannte die tschechische Offensive um den 38 Jahre alten Ex-NHL-Star Jagr gegen schwache Franzosen ein Feuerwerk ab und nahm Keeper Fabrice L'Henry unter Dauerbeschuss.
(apa/red)
