Donnerstag, 13. Mai 2010

Österreichisches Ehepaar unter den Opfern:
Flugzeugdrama fordert 103 Menschenleben

  • Drei heimische Todesofer lebten offenbar in Südafrika
  • Zahlreiche Verunglückte stammen aus Niederlanden

Bei dem Flugzeugabsturz mit 103 Toten in Libyen sind offenbar auch drei gebürtige Österreicher ums Leben gekommen, die in Südafrika lebten. Nach Angaben des Außenministeriums handelt es sich dabei um eine 70-jährige Frau, die offensichtlich noch Österreicherin war und ihren vermutlich ein Jahr jüngeren Ehemann, der bereits die südafrikanische Staatsbürgerschaft angenommen haben dürfte.

Von einem weiteren rund 38 Jahre alten Mann wird ebenfalls angenommen, dass er aus Österreich stammt. Sein Wohnort und seine aktuelle Staatsangehörigkeit seien aber noch nicht bekannt, so Außenamts-Sprecher Launsky-Tieffenthal gegenüber dem ORF-Radio.

Bei dem Absturz waren 103 Menschen ums Leben gekommen. Nur ein kleiner Bub aus den Niederlanden überlebte das Unglück. Der Airbus A330-200 der libyschen Gesellschaft Afriqiyah Airways war beim Anflug auf Tripolis neben der Landbahn aufgeschlagen und zerschellt. Libyschen Angaben zufolge sind auch 61 Niederländer, Libyer sowie Passagiere aus Deutschland, Südafrika, Finnland, Simbabwe, Großbritannien, Frankreich und den Philippinen unter den Opfern.
(apa/red)

13.5.2010 21:22